Wilhelm Christof Heim, 19001965 (aged 64 years)

Name
Wilhelm Christof /Heim/
Given names
Wilhelm Christof
Surname
Heim
Birth March 2, 1900 34 34
Citation details: Seite 16+17
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Citation details: Seite 1
Date of entry in original source: 1961
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Citation details: Seite 2
Date of entry in original source: 1961
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Die Familiengeschichte von Wilhelm Heim (Seite 02, Dokument verschollen)
Die Familiengeschichte von Wilhelm Heim (Seite 02, Dokument verschollen)

Shared note: Mein Lebenslauf

Mein Lebenslauf

Am 2. März 1900 wurde ich als Sohn der Katharine Heim in Neidlingen, Kreis Tübingen geboren. Von meinem 7.-14. Lebensjahr besuchte ich in Neidlingen alle Klassen der Volksschule. Nach meiner Konfirmation trat ich im Frühjahr 1914 bei Fa. Heinkel u. Götz, Kupferschmiede u. Apparatebau, in Kirchheim-Teck in die Lehre ein. lm April 1917 fand die Gesellenprüfung statt, die ich mit gutem Erfolg bestand. - lm Anschluss an die Gesellen- prüfung verließ ich meinen Lehrbetrieb u. trat bei Fa. Daimler in Untertürkheim ein. Dort arbeitete ich bis zu meiner Einberufung im Flugmotorenbau. Am 7.Mai 1918 wurde ich zum Grand. Ems. Batl. 248 (?) nach Kirchheim-Teck eingezogen und nach Ausbildung zum Luf.Regt.476, 11. Komp. als M.G.-Schütze nach Frankreich versetzt. Dort erlebte ich die Rückzugskämpfe an der Maas. Beim Waffen- stillstand am 11. Nov. 1918 war das Regt. bei Sedau. Wenige Tage später begann nun dort der Rückmarsch bis nach Weilheim in Hessen.

Shared note: Mein Lebenslauf

Mein Lebenslauf

Am 2. März 1900 wurde ich als Sohn der Katharine Heim in Neidlingen, Kreis Tübingen geboren. Von meinem 7.-14. Lebensjahr besuchte ich in Neidlingen alle Klassen der Volksschule. Nach meiner Konfirmation trat ich im Frühjahr 1914 bei Fa. Heinkel u. Götz, Kupferschmiede u. Apparatebau, in Kirchheim-Teck in die Lehre ein. lm April 1917 fand die Gesellenprüfung statt, die ich mit gutem Erfolg bestand. - lm Anschluss an die Gesellen- prüfung verließ ich meinen Lehrbetrieb u. trat bei Fa. Daimler in Untertürkheim ein. Dort arbeitete ich bis zu meiner Einberufung im Flugmotorenbau. Am 7.Mai 1918 wurde ich zum Grand. Ems. Batl. 248 (?) nach Kirchheim-Teck eingezogen und nach Ausbildung zum Luf.Regt.476, 11. Komp. als M.G.-Schütze nach Frankreich versetzt. Dort erlebte ich die Rückzugskämpfe an der Maas. Beim Waffen- stillstand am 11. Nov. 1918 war das Regt. bei Sedau. Wenige Tage später begann nun dort der Rückmarsch bis nach Weilheim in Hessen.

Citation details: Seite 16
Date of entry in original source: 1961
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Meine Heimat Neidlingen

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Citation details: Seite 17
Date of entry in original source: 1961
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Die Familiengeschichte von Wilhelm Heim (Seite 17, Dokument verschollen)
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Mein Elternhaus.

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Die Dorfkirche Meine Mutter u. Großmutter im Jahre 1933

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Mein Elternhaus.

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Die Dorfkirche Meine Mutter u. Großmutter im Jahre 1933

Death of a maternal grandfatherJohann Adam Heim
February 2, 1902 (aged 1 year)
Citation details: Seite 46
Date of entry in original source: 1961
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Die Familiengeschichte von Wilhelm Heim (Seite 46, Dokument verschollen)
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Shared note: (6)

(6)

Johann Adam Heim, Weingärtner,

geboren am 22. August 1834 in Schorndorf als Sohn des Johann Gottlieb Heim (12) und der Anna, Rosina geb. Heß (13 ) Bekenntnis: Evangelisch verheiratet am 9.11.1862 mit (7) Katharina geb. Fischer in Neidlingen. Gestorben am 2. Februar 1902 in Neidlingen an Lungenentzündung sehr fleißig, sparsam und nüchtern.

Kinder aus der Ehe 6 u. 7

1. Johanna Katherína,	geb. am 4.5.1861,	gestorben am 22.9.1861
2. Christof,			geb. am 2.2.1863,	gestorben am 16.2.1927
3. Johann Gottlieb, 	geb. am 24.5.1864,	gestorben am 27.2.1865

(3) 4. Katherine, geb. am 27.11.1865, gestorben am 8.12.1948 5. Karl, geb. am 17.12.1867, gestorben am 24.5.1917 6. Georg, geb. am 21.12.1870, gestorben am 13.6.1951 7. Johann Gottlieb, geb. am 31.5.1872, gestorben am 6.7.1872 8. Johanna, geb. am 2.12.1873, gestorben am 2.12.1935 9. Sofia, geb. am 2.6.1875, gestorben am 2.1.1961

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Johann Adam Heim, Weingärtner,

geboren am 22. August 1834 in Schorndorf als Sohn des Johann Gottlieb Heim (12) und der Anna, Rosina geb. Heß (13 ) Bekenntnis: Evangelisch verheiratet am 9.11.1862 mit (7) Katharina geb. Fischer in Neidlingen. Gestorben am 2. Februar 1902 in Neidlingen an Lungenentzündung sehr fleißig, sparsam und nüchtern.

Kinder aus der Ehe 6 u. 7

1. Johanna Katherína,	geb. am 4.5.1861,	gestorben am 22.9.1861
2. Christof,			geb. am 2.2.1863,	gestorben am 16.2.1927
3. Johann Gottlieb, 	geb. am 24.5.1864,	gestorben am 27.2.1865

(3) 4. Katherine, geb. am 27.11.1865, gestorben am 8.12.1948 5. Karl, geb. am 17.12.1867, gestorben am 24.5.1917 6. Georg, geb. am 21.12.1870, gestorben am 13.6.1951 7. Johann Gottlieb, geb. am 31.5.1872, gestorben am 6.7.1872 8. Johanna, geb. am 2.12.1873, gestorben am 2.12.1935 9. Sofia, geb. am 2.6.1875, gestorben am 2.1.1961

Death of a brotherKarl Heim
August 20, 1917 (aged 17 years)
Frankreich (France)
Latitude: N47.072058 Longitude: E2.266331Google Maps™Bing Maps™OpenStreetMap™

Citation details: Seite 44
Date of entry in original source: 1961
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Die Familiengeschichte von Wilhelm Heim (Seite 44, Dokument verschollen)
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	Mein Bruder Karl Heim, Herren u. Damenschneider
	in Pforzheim, geb. 25.4.1890.
	Gefallen im ersten Weltkrieg am 20.8.1917
	in Frankreich.
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	Mein Bruder Karl Heim, Herren u. Damenschneider
	in Pforzheim, geb. 25.4.1890.
	Gefallen im ersten Weltkrieg am 20.8.1917
	in Frankreich.
Medical
Type: Hirnhautentzündung
1918 (aged 17 years)
Citation details: Seite 1
Date of entry in original source: 1961
Quality of data: primary evidence
Medical
Type: Diphtherie
1918 (aged 17 years)
Citation details: Seite 1
Date of entry in original source: 1961
Quality of data: primary evidence
Residence
Type: Vischerstraße 30
1928 (aged 27 years)
Citation details: Seite 5
Date of entry in original source: 1961
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Occupation
Mechanikermeister
March 1, 1930 (aged 29 years)
Citation details: Geb. V.N. 1082
Date of entry in original source: July 16, 1934
Quality of data: primary evidence
Citation details: Seite 1
Date of entry in original source: 1961
Quality of data: primary evidence
Residence
Type: Westbahnhofstraße, Baugeschäft Belser
1931 (aged 30 years)
Citation details: Seite 6
Date of entry in original source: 1961
Quality of data: primary evidence
Residence
Type: Kelternstraße 30
1931 (aged 30 years)
Citation details: Seite 6
Date of entry in original source: 1961
Quality of data: primary evidence
Death of a fatherEugen Schlientz
before March 5, 1932 (aged 32 years)

Death of a maternal grandmotherKatharina Fischer
September 18, 1933 (aged 33 years)
Citation details: Titelblatt
Date of entry in original source: 1961
Quality of data: primary evidence
Citation details: Seite 47
Date of entry in original source: 1961
Quality of data: primary evidence
Die Familiengeschichte von Wilhelm Heim (Seite 47, Dokument verschollen)
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Katherina Heim geborene Fischer Ehefrau des Johann Adam Heim in Neidlingen geboren am 18. Januar 1840 in Neidlingen, Kreis Kirchheim-Teck, als Tochter des Johann Georg Fischer u. der Eva Margr. geb. Ebinger. Bekenntnis evangelisch. Eheschließung am 9.11.1862 in Neidlingen gestorben am 18. September 1933 im Alter von 93 Jahren an Altersschwäche. War nie ernstlich krank. Sehr fleißig und sparsam, religiös.

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Katherina Heim geborene Fischer Ehefrau des Johann Adam Heim in Neidlingen geboren am 18. Januar 1840 in Neidlingen, Kreis Kirchheim-Teck, als Tochter des Johann Georg Fischer u. der Eva Margr. geb. Ebinger. Bekenntnis evangelisch. Eheschließung am 9.11.1862 in Neidlingen gestorben am 18. September 1933 im Alter von 93 Jahren an Altersschwäche. War nie ernstlich krank. Sehr fleißig und sparsam, religiös.

Burial of a maternal grandmotherKatharina Fischer
1933 (aged 32 years)
Citation details: Titelblatt
Date of entry in original source: 1961
Quality of data: primary evidence
Citation details: Seite 55
Date of entry in original source: 1961
Quality of data: primary evidence
Medical
Type: zweimal operiert an Trigeminus-Neurologie
1933 (aged 32 years)

Citation details: Titelblatt
Date of entry in original source: 1961
Quality of data: primary evidence
Residence
Type: Gmelinstraße 6
1934 (aged 33 years)
Citation details: Geb. V.N. 1082
Date of entry in original source: July 16, 1934
Quality of data: primary evidence
Birth of a daughterWaltraude Luise Heim
July 6, 1939 (aged 39 years)
Citation details: Seite 6
Date of entry in original source: 1961
Quality of data: primary evidence
Citation details: Seite 39
Date of entry in original source: 1961
Quality of data: primary evidence
Die Familiengeschichte von Wilhelm Heim (Seite 39, Dokument verschollen)
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Waltraud Heim. geb. 6.7.39 in Tübingen, Tochter des Wilhelm Heim u. seiner Ehefrau Rosa, geb. Tappenbeck. Von 1946 bis 1953 besuchte sie die Volksschule in Tübingen u. feierte die Konfirmation bereits im eigenen Heim in Weilheim. Vom 1. April 1953 bis 31. März 1954 besuchte sie die hauswirtschaftliche Schule in Tübingen. Ab 1. Mai 1954 bis März 1955 war sie zur Aus- bildung als Stenotypistin in der Privathandelsschule Munz in Tübingen. lm Anschluss daran; am 8. April 1955 trat sie bei Fa. Jantsch, Druckerei u. Papierverarbeitung in Tübingen ein.

Waltraud Heim. geb. 6.7.39 in Tübingen, Tochter des Wilhelm Heim u. seiner Ehefrau Rosa, geb. Tappenbeck. Von 1946 bis 1953 besuchte sie die Volksschule in Tübingen u. feierte die Konfirmation bereits im eigenen Heim in Weilheim. Vom 1. April 1953 bis 31. März 1954 besuchte sie die hauswirtschaftliche Schule in Tübingen. Ab 1. Mai 1954 bis März 1955 war sie zur Aus- bildung als Stenotypistin in der Privathandelsschule Munz in Tübingen. lm Anschluss daran; am 8. April 1955 trat sie bei Fa. Jantsch, Druckerei u. Papierverarbeitung in Tübingen ein.

Citation details: Seite 40
Date of entry in original source: 1961
Quality of data: primary evidence
Die Familiengeschichte von Wilhelm Heim (Seite 40, Dokument verschollen)
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Shared note: Waltraud Heim
		Waltraud Heim
		geb. 6.7. 7939
		in Tübingen

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Shared note: Waltraud Heim
		Waltraud Heim
		geb. 6.7. 7939
		in Tübingen

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Occupation
Flaschenputzer Baur u. Feucht
from February 1, 1947 to January 31, 1957 (aged 56 years)

Citation details: Seite 10
Date of entry in original source: 1961
Quality of data: primary evidence
Die Familiengeschichte von Wilhelm Heim (Seite 10, Dokument verschollen)
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Am 31. Januar 1957 beendete ich nach 10jähriger Tätigkeit meinen Dienst bei Baur u. Feucht in Tübingen. Herr Feucht musste das Geschäft alters- u. krankheitshalber aufgeben, zumal keine Erben vorhanden waren, die den Betrieb hätten weiterführen können. - Vom 1. Febr. 1957 bis 31 .Januar 1959 war ich nun bei W. u. F. Dinkel, Heizung u. Sanitär. Anlagen in Tübingen, Reutlingerstr. als Lagerverwalter tätig. ln diesem Betrieb ruhte meine Tätigkeit durch Kündigung infolge Betriebsvereinfachung u. Einsparung von Unkosten. Welcher Einfluss u. Kurzsichtigkeit für den noch sehr jungen Chef. Den auch er blieb nicht vom Wirtschaftswunder ver- schont. Ein halbes Jahr später suchte er in der Tagespresse laufend Mitarbeiter. Das Betriebsklima war nicht das Beste u. so kann ich nur bedauern. dass ich dort 2 Jahre ausgehalten habe. Anschließend beschäftigte mich mein Jagdkollege Erwin Bechtle, Teigwarenfabrik, Tübingen, Gartenstr. für 1 Jahr (vom 1. Febr. 1959 bis 31.Januar 1960.) Leider kam ich hier nicht zum vollen Einsatz. Ursprünglich sollte ich hier nur organisatorische Funktionen ausüben, wie Rationalisierung des gesamten Betriebes einschließlich der Belieferung der Kunden u. zweckmäßige Lagerung.

Am 31. Januar 1957 beendete ich nach 10jähriger Tätigkeit meinen Dienst bei Baur u. Feucht in Tübingen. Herr Feucht musste das Geschäft alters- u. krankheitshalber aufgeben, zumal keine Erben vorhanden waren, die den Betrieb hätten weiterführen können. - Vom 1. Febr. 1957 bis 31 .Januar 1959 war ich nun bei W. u. F. Dinkel, Heizung u. Sanitär. Anlagen in Tübingen, Reutlingerstr. als Lagerverwalter tätig. ln diesem Betrieb ruhte meine Tätigkeit durch Kündigung infolge Betriebsvereinfachung u. Einsparung von Unkosten. Welcher Einfluss u. Kurzsichtigkeit für den noch sehr jungen Chef. Den auch er blieb nicht vom Wirtschaftswunder ver- schont. Ein halbes Jahr später suchte er in der Tagespresse laufend Mitarbeiter. Das Betriebsklima war nicht das Beste u. so kann ich nur bedauern. dass ich dort 2 Jahre ausgehalten habe. Anschließend beschäftigte mich mein Jagdkollege Erwin Bechtle, Teigwarenfabrik, Tübingen, Gartenstr. für 1 Jahr (vom 1. Febr. 1959 bis 31.Januar 1960.) Leider kam ich hier nicht zum vollen Einsatz. Ursprünglich sollte ich hier nur organisatorische Funktionen ausüben, wie Rationalisierung des gesamten Betriebes einschließlich der Belieferung der Kunden u. zweckmäßige Lagerung.

Später übernahm er noch den Flaschenkeller und brachte es im Lauf e der Zeit zum Kellermeister.

Am 31. Januar 1957 beendete er nach 10jähriger Tätigkeit seinen Dienst b ei Baur u. Feucht in Tübingen. Herr Feucht musste das Geschäft alters- u . krankheitshalber aufgeben, zumal keine Erben vorhanden waren, die de n Betrieb hätten weiterführen können.

Death of a motherKatharine Heim
December 8, 1948 (aged 48 years)

Citation details: Seite 43
Date of entry in original source: 1961
Quality of data: primary evidence
Die Familiengeschichte von Wilhelm Heim (Seite 43, Dokument verschollen)
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30 Jahre alt 72 Jahre alt

Katharine Heim

Geboren am 27.11.1865 in Neidlingen als Tochter (der Ahnen 6 u. 7) des Johann Adam Heim und der Kathr. geb. Fischer. gestorben am 8.12.1948 Leber- und Gallenerkrankung.

Kinder

Karl geboren am 25.4.1890. gefallen im Weltkrieg am 20.8.1917 Wilhelm geboren am 2.3.1900

Shared note: (3)

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30 Jahre alt 72 Jahre alt

Katharine Heim

Geboren am 27.11.1865 in Neidlingen als Tochter (der Ahnen 6 u. 7) des Johann Adam Heim und der Kathr. geb. Fischer. gestorben am 8.12.1948 Leber- und Gallenerkrankung.

Kinder

Karl geboren am 25.4.1890. gefallen im Weltkrieg am 20.8.1917 Wilhelm geboren am 2.3.1900

Citation details: Seite 46
Date of entry in original source: 1961
Quality of data: primary evidence
Die Familiengeschichte von Wilhelm Heim (Seite 46, Dokument verschollen)
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Shared note: (6)

(6)

Johann Adam Heim, Weingärtner,

geboren am 22. August 1834 in Schorndorf als Sohn des Johann Gottlieb Heim (12) und der Anna, Rosina geb. Heß (13 ) Bekenntnis: Evangelisch verheiratet am 9.11.1862 mit (7) Katharina geb. Fischer in Neidlingen. Gestorben am 2. Februar 1902 in Neidlingen an Lungenentzündung sehr fleißig, sparsam und nüchtern.

Kinder aus der Ehe 6 u. 7

1. Johanna Katherína,	geb. am 4.5.1861,	gestorben am 22.9.1861
2. Christof,			geb. am 2.2.1863,	gestorben am 16.2.1927
3. Johann Gottlieb, 	geb. am 24.5.1864,	gestorben am 27.2.1865

(3) 4. Katherine, geb. am 27.11.1865, gestorben am 8.12.1948 5. Karl, geb. am 17.12.1867, gestorben am 24.5.1917 6. Georg, geb. am 21.12.1870, gestorben am 13.6.1951 7. Johann Gottlieb, geb. am 31.5.1872, gestorben am 6.7.1872 8. Johanna, geb. am 2.12.1873, gestorben am 2.12.1935 9. Sofia, geb. am 2.6.1875, gestorben am 2.1.1961

Shared note: (6)

(6)

Johann Adam Heim, Weingärtner,

geboren am 22. August 1834 in Schorndorf als Sohn des Johann Gottlieb Heim (12) und der Anna, Rosina geb. Heß (13 ) Bekenntnis: Evangelisch verheiratet am 9.11.1862 mit (7) Katharina geb. Fischer in Neidlingen. Gestorben am 2. Februar 1902 in Neidlingen an Lungenentzündung sehr fleißig, sparsam und nüchtern.

Kinder aus der Ehe 6 u. 7

1. Johanna Katherína,	geb. am 4.5.1861,	gestorben am 22.9.1861
2. Christof,			geb. am 2.2.1863,	gestorben am 16.2.1927
3. Johann Gottlieb, 	geb. am 24.5.1864,	gestorben am 27.2.1865

(3) 4. Katherine, geb. am 27.11.1865, gestorben am 8.12.1948 5. Karl, geb. am 17.12.1867, gestorben am 24.5.1917 6. Georg, geb. am 21.12.1870, gestorben am 13.6.1951 7. Johann Gottlieb, geb. am 31.5.1872, gestorben am 6.7.1872 8. Johanna, geb. am 2.12.1873, gestorben am 2.12.1935 9. Sofia, geb. am 2.6.1875, gestorben am 2.1.1961

»Meine lb. zweite Mutter Kathr. Heim ist am 8. Dez., morgens 1 Uh r 1948 Selig im Herrn gest. Sie brachte ihr Leben 83 Jahre u. 11 Tage«

Zeitpunkt des Todes: morgens 1 Uhr

Residence
Type: Kromerstraße 7
after 1952 (aged 51 years)
Citation details: Seite 6
Date of entry in original source: 1961
Quality of data: primary evidence
Citation details: Seite 9
Date of entry in original source: 1961
Quality of data: primary evidence
Die Familiengeschichte von Wilhelm Heim (Seite 09, Dokument verschollen)
Die Familiengeschichte von Wilhelm Heim (Seite 09, Dokument verschollen)

Am 4. April 1949 war meine Verhandlung, da meine Säuberungs- aktien derart hinausgezögert wurde, musste ich irgendwie zusehen, Geld zu verdienen, denn die Familie musste ja leben. So kam ich durch Vermittlung am 1. Febr. 1947 zu Baur u. Feucht als Flaschenputzer. Später übernahm ich dazu den Flaschenkeller u. brachte es im Laufe der Zeit zum Kellermeister. Am 4.7.1950 ist mir endlich die Entscheidung des Staatsministerium auf Grund meiner Entnazifizierung zu- geleitet worden. Sie lautete: Versetzung innerhalb der Universität. Mit der Entscheidung des Staatsministerium erhielt ich tags darauf die Kündigung meiner lnstitutswohnung, mit dem ausdrücklichen Vermerk, dass die Wohnung nicht unter Mieter- schutz steht. Nunmehr wurde im Familienrat beschlossen, mit Hilfe eines abgeschlossenen Bausparvertrages ein Einfamilien- haus zu bauen. lm März 1951 wurde mit der Gemeinde Weilheim der Kaufvertrag über den Bauplatz abgeschlossen. Am Oktober des gleichen Jahres wurde mit dem Bau begonnen. lm Juni 1952 bezogen wir unser neues Heim u. sind nun sehr froh, dass wir die unliebsame Erinnerungen von Tübingen hinter uns haben. Ein neuer zufriedener Lebens- abschnitt hat damit begonnen.

Am 4. April 1949 war meine Verhandlung, da meine Säuberungs- aktien derart hinausgezögert wurde, musste ich irgendwie zusehen, Geld zu verdienen, denn die Familie musste ja leben. So kam ich durch Vermittlung am 1. Febr. 1947 zu Baur u. Feucht als Flaschenputzer. Später übernahm ich dazu den Flaschenkeller u. brachte es im Laufe der Zeit zum Kellermeister. Am 4.7.1950 ist mir endlich die Entscheidung des Staatsministerium auf Grund meiner Entnazifizierung zu- geleitet worden. Sie lautete: Versetzung innerhalb der Universität. Mit der Entscheidung des Staatsministerium erhielt ich tags darauf die Kündigung meiner lnstitutswohnung, mit dem ausdrücklichen Vermerk, dass die Wohnung nicht unter Mieter- schutz steht. Nunmehr wurde im Familienrat beschlossen, mit Hilfe eines abgeschlossenen Bausparvertrages ein Einfamilien- haus zu bauen. lm März 1951 wurde mit der Gemeinde Weilheim der Kaufvertrag über den Bauplatz abgeschlossen. Am Oktober des gleichen Jahres wurde mit dem Bau begonnen. lm Juni 1952 bezogen wir unser neues Heim u. sind nun sehr froh, dass wir die unliebsame Erinnerungen von Tübingen hinter uns haben. Ein neuer zufriedener Lebens- abschnitt hat damit begonnen.

Occupation
Lagerverwalter bei W. u. F. Dinkel, Heizung u. Sanitär. Anlagen
from February 1, 1957 to January 31, 1959 (aged 58 years)
Citation details: Seite 10
Date of entry in original source: 1961
Quality of data: primary evidence
Die Familiengeschichte von Wilhelm Heim (Seite 10, Dokument verschollen)
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Am 31. Januar 1957 beendete ich nach 10jähriger Tätigkeit meinen Dienst bei Baur u. Feucht in Tübingen. Herr Feucht musste das Geschäft alters- u. krankheitshalber aufgeben, zumal keine Erben vorhanden waren, die den Betrieb hätten weiterführen können. - Vom 1. Febr. 1957 bis 31 .Januar 1959 war ich nun bei W. u. F. Dinkel, Heizung u. Sanitär. Anlagen in Tübingen, Reutlingerstr. als Lagerverwalter tätig. ln diesem Betrieb ruhte meine Tätigkeit durch Kündigung infolge Betriebsvereinfachung u. Einsparung von Unkosten. Welcher Einfluss u. Kurzsichtigkeit für den noch sehr jungen Chef. Den auch er blieb nicht vom Wirtschaftswunder ver- schont. Ein halbes Jahr später suchte er in der Tagespresse laufend Mitarbeiter. Das Betriebsklima war nicht das Beste u. so kann ich nur bedauern. dass ich dort 2 Jahre ausgehalten habe. Anschließend beschäftigte mich mein Jagdkollege Erwin Bechtle, Teigwarenfabrik, Tübingen, Gartenstr. für 1 Jahr (vom 1. Febr. 1959 bis 31.Januar 1960.) Leider kam ich hier nicht zum vollen Einsatz. Ursprünglich sollte ich hier nur organisatorische Funktionen ausüben, wie Rationalisierung des gesamten Betriebes einschließlich der Belieferung der Kunden u. zweckmäßige Lagerung.

Am 31. Januar 1957 beendete ich nach 10jähriger Tätigkeit meinen Dienst bei Baur u. Feucht in Tübingen. Herr Feucht musste das Geschäft alters- u. krankheitshalber aufgeben, zumal keine Erben vorhanden waren, die den Betrieb hätten weiterführen können. - Vom 1. Febr. 1957 bis 31 .Januar 1959 war ich nun bei W. u. F. Dinkel, Heizung u. Sanitär. Anlagen in Tübingen, Reutlingerstr. als Lagerverwalter tätig. ln diesem Betrieb ruhte meine Tätigkeit durch Kündigung infolge Betriebsvereinfachung u. Einsparung von Unkosten. Welcher Einfluss u. Kurzsichtigkeit für den noch sehr jungen Chef. Den auch er blieb nicht vom Wirtschaftswunder ver- schont. Ein halbes Jahr später suchte er in der Tagespresse laufend Mitarbeiter. Das Betriebsklima war nicht das Beste u. so kann ich nur bedauern. dass ich dort 2 Jahre ausgehalten habe. Anschließend beschäftigte mich mein Jagdkollege Erwin Bechtle, Teigwarenfabrik, Tübingen, Gartenstr. für 1 Jahr (vom 1. Febr. 1959 bis 31.Januar 1960.) Leider kam ich hier nicht zum vollen Einsatz. Ursprünglich sollte ich hier nur organisatorische Funktionen ausüben, wie Rationalisierung des gesamten Betriebes einschließlich der Belieferung der Kunden u. zweckmäßige Lagerung.

ln diesem Betrieb ruhte seine Tätigkeit durch Kündigung infolge Bet riebsvereinfachung u. Einsparung von Unkosten. Welcher Einfluss u. Kurzs ichtigkeit für den noch sehr jungen Chef. Den auch er blieb nicht vom Wi rtschaftswunder verschont. Ein halbes Jahr später suchte er in der Tages presse laufend Mitarbeiter. Das Betriebsklima war nicht das Beste u. so kann er nur bed auern, dass er dort 2 Jahre ausgehalten habe.

Occupation
Organisatorische Funktionen bei Erwin Bechtle, Teigwarenfabrik
from February 1, 1959 to January 31, 1960 (aged 59 years)
Citation details: Seite 10
Date of entry in original source: 1961
Quality of data: primary evidence
Die Familiengeschichte von Wilhelm Heim (Seite 10, Dokument verschollen)
Die Familiengeschichte von Wilhelm Heim (Seite 10, Dokument verschollen)

Am 31. Januar 1957 beendete ich nach 10jähriger Tätigkeit meinen Dienst bei Baur u. Feucht in Tübingen. Herr Feucht musste das Geschäft alters- u. krankheitshalber aufgeben, zumal keine Erben vorhanden waren, die den Betrieb hätten weiterführen können. - Vom 1. Febr. 1957 bis 31 .Januar 1959 war ich nun bei W. u. F. Dinkel, Heizung u. Sanitär. Anlagen in Tübingen, Reutlingerstr. als Lagerverwalter tätig. ln diesem Betrieb ruhte meine Tätigkeit durch Kündigung infolge Betriebsvereinfachung u. Einsparung von Unkosten. Welcher Einfluss u. Kurzsichtigkeit für den noch sehr jungen Chef. Den auch er blieb nicht vom Wirtschaftswunder ver- schont. Ein halbes Jahr später suchte er in der Tagespresse laufend Mitarbeiter. Das Betriebsklima war nicht das Beste u. so kann ich nur bedauern. dass ich dort 2 Jahre ausgehalten habe. Anschließend beschäftigte mich mein Jagdkollege Erwin Bechtle, Teigwarenfabrik, Tübingen, Gartenstr. für 1 Jahr (vom 1. Febr. 1959 bis 31.Januar 1960.) Leider kam ich hier nicht zum vollen Einsatz. Ursprünglich sollte ich hier nur organisatorische Funktionen ausüben, wie Rationalisierung des gesamten Betriebes einschließlich der Belieferung der Kunden u. zweckmäßige Lagerung.

Am 31. Januar 1957 beendete ich nach 10jähriger Tätigkeit meinen Dienst bei Baur u. Feucht in Tübingen. Herr Feucht musste das Geschäft alters- u. krankheitshalber aufgeben, zumal keine Erben vorhanden waren, die den Betrieb hätten weiterführen können. - Vom 1. Febr. 1957 bis 31 .Januar 1959 war ich nun bei W. u. F. Dinkel, Heizung u. Sanitär. Anlagen in Tübingen, Reutlingerstr. als Lagerverwalter tätig. ln diesem Betrieb ruhte meine Tätigkeit durch Kündigung infolge Betriebsvereinfachung u. Einsparung von Unkosten. Welcher Einfluss u. Kurzsichtigkeit für den noch sehr jungen Chef. Den auch er blieb nicht vom Wirtschaftswunder ver- schont. Ein halbes Jahr später suchte er in der Tagespresse laufend Mitarbeiter. Das Betriebsklima war nicht das Beste u. so kann ich nur bedauern. dass ich dort 2 Jahre ausgehalten habe. Anschließend beschäftigte mich mein Jagdkollege Erwin Bechtle, Teigwarenfabrik, Tübingen, Gartenstr. für 1 Jahr (vom 1. Febr. 1959 bis 31.Januar 1960.) Leider kam ich hier nicht zum vollen Einsatz. Ursprünglich sollte ich hier nur organisatorische Funktionen ausüben, wie Rationalisierung des gesamten Betriebes einschließlich der Belieferung der Kunden u. zweckmäßige Lagerung.

Organisatorische Funktionen: Rationalisierung des gesamten Betriebes einschließlich der Belieferung d er Kunden u. zweckmäßige Lagerung.

Medical
Type: 64 Jahre

Citation details: Wilhelm Christof Heim
Date of entry in original source: January 8, 1965
Quality of data: primary evidence
Medical
Type: Größe 165 cm, Haare dunkelblond, Augen graublau

Citation details: Seite 1
Date of entry in original source: 1961
Quality of data: primary evidence
Associate

Death
Type: in der Tübinger Klinik
January 5, 1965 (aged 64 years)
Citation details: Wilhelm Christof Heim
Date of entry in original source: January 8, 1965
Quality of data: primary evidence
Citation details: Seite 12
Date of entry in original source: 1961
Quality of data: primary evidence
Die Familiengeschichte von Wilhelm Heim (Seite 12, Dokument verschollen)
Die Familiengeschichte von Wilhelm Heim (Seite 12, Dokument verschollen)

Nach der Einlieferung in die Tübinger Klinik ist er in meinem Beisein bei einem Vaterunser-Gebet am 5. Januar 1965 weiter gegangen - dabei wollten wir das Jagdjahr am 5. Januar gewissenhaft beenden. Die Beerdigung, die in einem für die (?) viel zu großen Rahmen auf dem Dorf-Friedhof in Weilheim stattfand, war am 9. Januar 1965.

Nach der Einlieferung in die Tübinger Klinik ist er in meinem Beisein bei einem Vaterunser-Gebet am 5. Januar 1965 weiter gegangen - dabei wollten wir das Jagdjahr am 5. Januar gewissenhaft beenden. Die Beerdigung, die in einem für die (?) viel zu großen Rahmen auf dem Dorf-Friedhof in Weilheim stattfand, war am 9. Januar 1965.

Burial January 9, 1965 (4 days after death)
Citation details: Wilhelm Christof Heim
Date of entry in original source: January 8, 1965
Quality of data: primary evidence
Citation details: Seite 12
Date of entry in original source: 1961
Quality of data: primary evidence
Die Familiengeschichte von Wilhelm Heim (Seite 12, Dokument verschollen)
Die Familiengeschichte von Wilhelm Heim (Seite 12, Dokument verschollen)

Nach der Einlieferung in die Tübinger Klinik ist er in meinem Beisein bei einem Vaterunser-Gebet am 5. Januar 1965 weiter gegangen - dabei wollten wir das Jagdjahr am 5. Januar gewissenhaft beenden. Die Beerdigung, die in einem für die (?) viel zu großen Rahmen auf dem Dorf-Friedhof in Weilheim stattfand, war am 9. Januar 1965.

Nach der Einlieferung in die Tübinger Klinik ist er in meinem Beisein bei einem Vaterunser-Gebet am 5. Januar 1965 weiter gegangen - dabei wollten wir das Jagdjahr am 5. Januar gewissenhaft beenden. Die Beerdigung, die in einem für die (?) viel zu großen Rahmen auf dem Dorf-Friedhof in Weilheim stattfand, war am 9. Januar 1965.

Religion
evangelisch

Citation details: Seite 16+17
Quality of data: primary evidence
Citation details: Seite 1
Date of entry in original source: 1961
Quality of data: primary evidence
Family with parents
father
18651932
Birth: August 27, 1865 46 38Kirchheim unter Teck (1249-)
Death: before March 5, 1932
mother
18651948
Birth: November 27, 1865 31 25Neidlingen (1818-)
Death: December 8, 1948
himself
19001965
Birth: March 2, 1900 34 34Neidlingen (1818-)
Death: January 5, 1965Tübingen
-10 years
elder brother
18901917
Birth: April 25, 1890 24 24Kornwestheim
Death: August 20, 1917Frankreich (France)
Family with Rosa Elfriede Tappenbeck
himself
19001965
Birth: March 2, 1900 34 34Neidlingen (1818-)
Death: January 5, 1965Tübingen
wife
19041980
Birth: November 14, 1904 26 22Taubnitz (Debnica)
Death: October 14, 1980Rottenburg am Neckar (1280-)
son
Private
son
Private
daughter
1939
Birth: July 6, 1939 39 34Tübingen
Death:
BirthAhnenpass: HEIM, Reinhold
Citation details: Seite 16+17
Quality of data: primary evidence
BirthFamilienchronik: HEIM, Wilhelm Christof
Citation details: Seite 1
Date of entry in original source: 1961
Quality of data: primary evidence
BirthFamilienchronik: HEIM, Wilhelm Christof
Citation details: Seite 2
Date of entry in original source: 1961
Quality of data: primary evidence
Die Familiengeschichte von Wilhelm Heim (Seite 02, Dokument verschollen)
Die Familiengeschichte von Wilhelm Heim (Seite 02, Dokument verschollen)

Shared note: Mein Lebenslauf

Mein Lebenslauf

Am 2. März 1900 wurde ich als Sohn der Katharine Heim in Neidlingen, Kreis Tübingen geboren. Von meinem 7.-14. Lebensjahr besuchte ich in Neidlingen alle Klassen der Volksschule. Nach meiner Konfirmation trat ich im Frühjahr 1914 bei Fa. Heinkel u. Götz, Kupferschmiede u. Apparatebau, in Kirchheim-Teck in die Lehre ein. lm April 1917 fand die Gesellenprüfung statt, die ich mit gutem Erfolg bestand. - lm Anschluss an die Gesellen- prüfung verließ ich meinen Lehrbetrieb u. trat bei Fa. Daimler in Untertürkheim ein. Dort arbeitete ich bis zu meiner Einberufung im Flugmotorenbau. Am 7.Mai 1918 wurde ich zum Grand. Ems. Batl. 248 (?) nach Kirchheim-Teck eingezogen und nach Ausbildung zum Luf.Regt.476, 11. Komp. als M.G.-Schütze nach Frankreich versetzt. Dort erlebte ich die Rückzugskämpfe an der Maas. Beim Waffen- stillstand am 11. Nov. 1918 war das Regt. bei Sedau. Wenige Tage später begann nun dort der Rückmarsch bis nach Weilheim in Hessen.

Shared note: Mein Lebenslauf

Mein Lebenslauf

Am 2. März 1900 wurde ich als Sohn der Katharine Heim in Neidlingen, Kreis Tübingen geboren. Von meinem 7.-14. Lebensjahr besuchte ich in Neidlingen alle Klassen der Volksschule. Nach meiner Konfirmation trat ich im Frühjahr 1914 bei Fa. Heinkel u. Götz, Kupferschmiede u. Apparatebau, in Kirchheim-Teck in die Lehre ein. lm April 1917 fand die Gesellenprüfung statt, die ich mit gutem Erfolg bestand. - lm Anschluss an die Gesellen- prüfung verließ ich meinen Lehrbetrieb u. trat bei Fa. Daimler in Untertürkheim ein. Dort arbeitete ich bis zu meiner Einberufung im Flugmotorenbau. Am 7.Mai 1918 wurde ich zum Grand. Ems. Batl. 248 (?) nach Kirchheim-Teck eingezogen und nach Ausbildung zum Luf.Regt.476, 11. Komp. als M.G.-Schütze nach Frankreich versetzt. Dort erlebte ich die Rückzugskämpfe an der Maas. Beim Waffen- stillstand am 11. Nov. 1918 war das Regt. bei Sedau. Wenige Tage später begann nun dort der Rückmarsch bis nach Weilheim in Hessen.

BirthFamilienchronik: HEIM, Wilhelm Christof
Citation details: Seite 16
Date of entry in original source: 1961
Quality of data: primary evidence
Shared note: [Bild]

[Bild]

Meine Heimat Neidlingen

[Bild]

BirthFamilienchronik: HEIM, Wilhelm Christof
Citation details: Seite 17
Date of entry in original source: 1961
Quality of data: primary evidence
Die Familiengeschichte von Wilhelm Heim (Seite 17, Dokument verschollen)
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Shared note: [Bild] [Bild]

[Bild] [Bild]

Mein Elternhaus.

[Bild] [Bild]

Die Dorfkirche Meine Mutter u. Großmutter im Jahre 1933

Shared note: [Bild] [Bild]

[Bild] [Bild]

Mein Elternhaus.

[Bild] [Bild]

Die Dorfkirche Meine Mutter u. Großmutter im Jahre 1933

MedicalFamilienchronik: HEIM, Wilhelm Christof
Citation details: Seite 1
Date of entry in original source: 1961
Quality of data: primary evidence
MedicalFamilienchronik: HEIM, Wilhelm Christof
Citation details: Seite 1
Date of entry in original source: 1961
Quality of data: primary evidence
ResidenceFamilienchronik: HEIM, Wilhelm Christof
Citation details: Seite 5
Date of entry in original source: 1961
Quality of data: primary evidence
OccupationStandesamt: Tübingen »Geburtenregister«
Citation details: Geb. V.N. 1082
Date of entry in original source: July 16, 1934
Quality of data: primary evidence
OccupationFamilienchronik: HEIM, Wilhelm Christof
Citation details: Seite 1
Date of entry in original source: 1961
Quality of data: primary evidence
ResidenceFamilienchronik: HEIM, Wilhelm Christof
Citation details: Seite 6
Date of entry in original source: 1961
Quality of data: primary evidence
ResidenceFamilienchronik: HEIM, Wilhelm Christof
Citation details: Seite 6
Date of entry in original source: 1961
Quality of data: primary evidence
MedicalFamilienchronik: HEIM, Wilhelm Christof
Citation details: Titelblatt
Date of entry in original source: 1961
Quality of data: primary evidence
ResidenceStandesamt: Tübingen »Geburtenregister«
Citation details: Geb. V.N. 1082
Date of entry in original source: July 16, 1934
Quality of data: primary evidence
OccupationFamilienchronik: HEIM, Wilhelm Christof
Citation details: Seite 10
Date of entry in original source: 1961
Quality of data: primary evidence
Die Familiengeschichte von Wilhelm Heim (Seite 10, Dokument verschollen)
Die Familiengeschichte von Wilhelm Heim (Seite 10, Dokument verschollen)

Am 31. Januar 1957 beendete ich nach 10jähriger Tätigkeit meinen Dienst bei Baur u. Feucht in Tübingen. Herr Feucht musste das Geschäft alters- u. krankheitshalber aufgeben, zumal keine Erben vorhanden waren, die den Betrieb hätten weiterführen können. - Vom 1. Febr. 1957 bis 31 .Januar 1959 war ich nun bei W. u. F. Dinkel, Heizung u. Sanitär. Anlagen in Tübingen, Reutlingerstr. als Lagerverwalter tätig. ln diesem Betrieb ruhte meine Tätigkeit durch Kündigung infolge Betriebsvereinfachung u. Einsparung von Unkosten. Welcher Einfluss u. Kurzsichtigkeit für den noch sehr jungen Chef. Den auch er blieb nicht vom Wirtschaftswunder ver- schont. Ein halbes Jahr später suchte er in der Tagespresse laufend Mitarbeiter. Das Betriebsklima war nicht das Beste u. so kann ich nur bedauern. dass ich dort 2 Jahre ausgehalten habe. Anschließend beschäftigte mich mein Jagdkollege Erwin Bechtle, Teigwarenfabrik, Tübingen, Gartenstr. für 1 Jahr (vom 1. Febr. 1959 bis 31.Januar 1960.) Leider kam ich hier nicht zum vollen Einsatz. Ursprünglich sollte ich hier nur organisatorische Funktionen ausüben, wie Rationalisierung des gesamten Betriebes einschließlich der Belieferung der Kunden u. zweckmäßige Lagerung.

Am 31. Januar 1957 beendete ich nach 10jähriger Tätigkeit meinen Dienst bei Baur u. Feucht in Tübingen. Herr Feucht musste das Geschäft alters- u. krankheitshalber aufgeben, zumal keine Erben vorhanden waren, die den Betrieb hätten weiterführen können. - Vom 1. Febr. 1957 bis 31 .Januar 1959 war ich nun bei W. u. F. Dinkel, Heizung u. Sanitär. Anlagen in Tübingen, Reutlingerstr. als Lagerverwalter tätig. ln diesem Betrieb ruhte meine Tätigkeit durch Kündigung infolge Betriebsvereinfachung u. Einsparung von Unkosten. Welcher Einfluss u. Kurzsichtigkeit für den noch sehr jungen Chef. Den auch er blieb nicht vom Wirtschaftswunder ver- schont. Ein halbes Jahr später suchte er in der Tagespresse laufend Mitarbeiter. Das Betriebsklima war nicht das Beste u. so kann ich nur bedauern. dass ich dort 2 Jahre ausgehalten habe. Anschließend beschäftigte mich mein Jagdkollege Erwin Bechtle, Teigwarenfabrik, Tübingen, Gartenstr. für 1 Jahr (vom 1. Febr. 1959 bis 31.Januar 1960.) Leider kam ich hier nicht zum vollen Einsatz. Ursprünglich sollte ich hier nur organisatorische Funktionen ausüben, wie Rationalisierung des gesamten Betriebes einschließlich der Belieferung der Kunden u. zweckmäßige Lagerung.

ResidenceFamilienchronik: HEIM, Wilhelm Christof
Citation details: Seite 6
Date of entry in original source: 1961
Quality of data: primary evidence
ResidenceFamilienchronik: HEIM, Wilhelm Christof
Citation details: Seite 9
Date of entry in original source: 1961
Quality of data: primary evidence
Die Familiengeschichte von Wilhelm Heim (Seite 09, Dokument verschollen)
Die Familiengeschichte von Wilhelm Heim (Seite 09, Dokument verschollen)

Am 4. April 1949 war meine Verhandlung, da meine Säuberungs- aktien derart hinausgezögert wurde, musste ich irgendwie zusehen, Geld zu verdienen, denn die Familie musste ja leben. So kam ich durch Vermittlung am 1. Febr. 1947 zu Baur u. Feucht als Flaschenputzer. Später übernahm ich dazu den Flaschenkeller u. brachte es im Laufe der Zeit zum Kellermeister. Am 4.7.1950 ist mir endlich die Entscheidung des Staatsministerium auf Grund meiner Entnazifizierung zu- geleitet worden. Sie lautete: Versetzung innerhalb der Universität. Mit der Entscheidung des Staatsministerium erhielt ich tags darauf die Kündigung meiner lnstitutswohnung, mit dem ausdrücklichen Vermerk, dass die Wohnung nicht unter Mieter- schutz steht. Nunmehr wurde im Familienrat beschlossen, mit Hilfe eines abgeschlossenen Bausparvertrages ein Einfamilien- haus zu bauen. lm März 1951 wurde mit der Gemeinde Weilheim der Kaufvertrag über den Bauplatz abgeschlossen. Am Oktober des gleichen Jahres wurde mit dem Bau begonnen. lm Juni 1952 bezogen wir unser neues Heim u. sind nun sehr froh, dass wir die unliebsame Erinnerungen von Tübingen hinter uns haben. Ein neuer zufriedener Lebens- abschnitt hat damit begonnen.

Am 4. April 1949 war meine Verhandlung, da meine Säuberungs- aktien derart hinausgezögert wurde, musste ich irgendwie zusehen, Geld zu verdienen, denn die Familie musste ja leben. So kam ich durch Vermittlung am 1. Febr. 1947 zu Baur u. Feucht als Flaschenputzer. Später übernahm ich dazu den Flaschenkeller u. brachte es im Laufe der Zeit zum Kellermeister. Am 4.7.1950 ist mir endlich die Entscheidung des Staatsministerium auf Grund meiner Entnazifizierung zu- geleitet worden. Sie lautete: Versetzung innerhalb der Universität. Mit der Entscheidung des Staatsministerium erhielt ich tags darauf die Kündigung meiner lnstitutswohnung, mit dem ausdrücklichen Vermerk, dass die Wohnung nicht unter Mieter- schutz steht. Nunmehr wurde im Familienrat beschlossen, mit Hilfe eines abgeschlossenen Bausparvertrages ein Einfamilien- haus zu bauen. lm März 1951 wurde mit der Gemeinde Weilheim der Kaufvertrag über den Bauplatz abgeschlossen. Am Oktober des gleichen Jahres wurde mit dem Bau begonnen. lm Juni 1952 bezogen wir unser neues Heim u. sind nun sehr froh, dass wir die unliebsame Erinnerungen von Tübingen hinter uns haben. Ein neuer zufriedener Lebens- abschnitt hat damit begonnen.

OccupationFamilienchronik: HEIM, Wilhelm Christof
Citation details: Seite 10
Date of entry in original source: 1961
Quality of data: primary evidence
Die Familiengeschichte von Wilhelm Heim (Seite 10, Dokument verschollen)
Die Familiengeschichte von Wilhelm Heim (Seite 10, Dokument verschollen)

Am 31. Januar 1957 beendete ich nach 10jähriger Tätigkeit meinen Dienst bei Baur u. Feucht in Tübingen. Herr Feucht musste das Geschäft alters- u. krankheitshalber aufgeben, zumal keine Erben vorhanden waren, die den Betrieb hätten weiterführen können. - Vom 1. Febr. 1957 bis 31 .Januar 1959 war ich nun bei W. u. F. Dinkel, Heizung u. Sanitär. Anlagen in Tübingen, Reutlingerstr. als Lagerverwalter tätig. ln diesem Betrieb ruhte meine Tätigkeit durch Kündigung infolge Betriebsvereinfachung u. Einsparung von Unkosten. Welcher Einfluss u. Kurzsichtigkeit für den noch sehr jungen Chef. Den auch er blieb nicht vom Wirtschaftswunder ver- schont. Ein halbes Jahr später suchte er in der Tagespresse laufend Mitarbeiter. Das Betriebsklima war nicht das Beste u. so kann ich nur bedauern. dass ich dort 2 Jahre ausgehalten habe. Anschließend beschäftigte mich mein Jagdkollege Erwin Bechtle, Teigwarenfabrik, Tübingen, Gartenstr. für 1 Jahr (vom 1. Febr. 1959 bis 31.Januar 1960.) Leider kam ich hier nicht zum vollen Einsatz. Ursprünglich sollte ich hier nur organisatorische Funktionen ausüben, wie Rationalisierung des gesamten Betriebes einschließlich der Belieferung der Kunden u. zweckmäßige Lagerung.

Am 31. Januar 1957 beendete ich nach 10jähriger Tätigkeit meinen Dienst bei Baur u. Feucht in Tübingen. Herr Feucht musste das Geschäft alters- u. krankheitshalber aufgeben, zumal keine Erben vorhanden waren, die den Betrieb hätten weiterführen können. - Vom 1. Febr. 1957 bis 31 .Januar 1959 war ich nun bei W. u. F. Dinkel, Heizung u. Sanitär. Anlagen in Tübingen, Reutlingerstr. als Lagerverwalter tätig. ln diesem Betrieb ruhte meine Tätigkeit durch Kündigung infolge Betriebsvereinfachung u. Einsparung von Unkosten. Welcher Einfluss u. Kurzsichtigkeit für den noch sehr jungen Chef. Den auch er blieb nicht vom Wirtschaftswunder ver- schont. Ein halbes Jahr später suchte er in der Tagespresse laufend Mitarbeiter. Das Betriebsklima war nicht das Beste u. so kann ich nur bedauern. dass ich dort 2 Jahre ausgehalten habe. Anschließend beschäftigte mich mein Jagdkollege Erwin Bechtle, Teigwarenfabrik, Tübingen, Gartenstr. für 1 Jahr (vom 1. Febr. 1959 bis 31.Januar 1960.) Leider kam ich hier nicht zum vollen Einsatz. Ursprünglich sollte ich hier nur organisatorische Funktionen ausüben, wie Rationalisierung des gesamten Betriebes einschließlich der Belieferung der Kunden u. zweckmäßige Lagerung.

OccupationFamilienchronik: HEIM, Wilhelm Christof
Citation details: Seite 10
Date of entry in original source: 1961
Quality of data: primary evidence
Die Familiengeschichte von Wilhelm Heim (Seite 10, Dokument verschollen)
Die Familiengeschichte von Wilhelm Heim (Seite 10, Dokument verschollen)

Am 31. Januar 1957 beendete ich nach 10jähriger Tätigkeit meinen Dienst bei Baur u. Feucht in Tübingen. Herr Feucht musste das Geschäft alters- u. krankheitshalber aufgeben, zumal keine Erben vorhanden waren, die den Betrieb hätten weiterführen können. - Vom 1. Febr. 1957 bis 31 .Januar 1959 war ich nun bei W. u. F. Dinkel, Heizung u. Sanitär. Anlagen in Tübingen, Reutlingerstr. als Lagerverwalter tätig. ln diesem Betrieb ruhte meine Tätigkeit durch Kündigung infolge Betriebsvereinfachung u. Einsparung von Unkosten. Welcher Einfluss u. Kurzsichtigkeit für den noch sehr jungen Chef. Den auch er blieb nicht vom Wirtschaftswunder ver- schont. Ein halbes Jahr später suchte er in der Tagespresse laufend Mitarbeiter. Das Betriebsklima war nicht das Beste u. so kann ich nur bedauern. dass ich dort 2 Jahre ausgehalten habe. Anschließend beschäftigte mich mein Jagdkollege Erwin Bechtle, Teigwarenfabrik, Tübingen, Gartenstr. für 1 Jahr (vom 1. Febr. 1959 bis 31.Januar 1960.) Leider kam ich hier nicht zum vollen Einsatz. Ursprünglich sollte ich hier nur organisatorische Funktionen ausüben, wie Rationalisierung des gesamten Betriebes einschließlich der Belieferung der Kunden u. zweckmäßige Lagerung.

Am 31. Januar 1957 beendete ich nach 10jähriger Tätigkeit meinen Dienst bei Baur u. Feucht in Tübingen. Herr Feucht musste das Geschäft alters- u. krankheitshalber aufgeben, zumal keine Erben vorhanden waren, die den Betrieb hätten weiterführen können. - Vom 1. Febr. 1957 bis 31 .Januar 1959 war ich nun bei W. u. F. Dinkel, Heizung u. Sanitär. Anlagen in Tübingen, Reutlingerstr. als Lagerverwalter tätig. ln diesem Betrieb ruhte meine Tätigkeit durch Kündigung infolge Betriebsvereinfachung u. Einsparung von Unkosten. Welcher Einfluss u. Kurzsichtigkeit für den noch sehr jungen Chef. Den auch er blieb nicht vom Wirtschaftswunder ver- schont. Ein halbes Jahr später suchte er in der Tagespresse laufend Mitarbeiter. Das Betriebsklima war nicht das Beste u. so kann ich nur bedauern. dass ich dort 2 Jahre ausgehalten habe. Anschließend beschäftigte mich mein Jagdkollege Erwin Bechtle, Teigwarenfabrik, Tübingen, Gartenstr. für 1 Jahr (vom 1. Febr. 1959 bis 31.Januar 1960.) Leider kam ich hier nicht zum vollen Einsatz. Ursprünglich sollte ich hier nur organisatorische Funktionen ausüben, wie Rationalisierung des gesamten Betriebes einschließlich der Belieferung der Kunden u. zweckmäßige Lagerung.

MedicalTodesanzeige: Zeitung »Weilheim«
Citation details: Wilhelm Christof Heim
Date of entry in original source: January 8, 1965
Quality of data: primary evidence
MedicalFamilienchronik: HEIM, Wilhelm Christof
Citation details: Seite 1
Date of entry in original source: 1961
Quality of data: primary evidence
DeathTodesanzeige: Zeitung »Weilheim«
Citation details: Wilhelm Christof Heim
Date of entry in original source: January 8, 1965
Quality of data: primary evidence
DeathFamilienchronik: HEIM, Wilhelm Christof
Citation details: Seite 12
Date of entry in original source: 1961
Quality of data: primary evidence
Die Familiengeschichte von Wilhelm Heim (Seite 12, Dokument verschollen)
Die Familiengeschichte von Wilhelm Heim (Seite 12, Dokument verschollen)

Nach der Einlieferung in die Tübinger Klinik ist er in meinem Beisein bei einem Vaterunser-Gebet am 5. Januar 1965 weiter gegangen - dabei wollten wir das Jagdjahr am 5. Januar gewissenhaft beenden. Die Beerdigung, die in einem für die (?) viel zu großen Rahmen auf dem Dorf-Friedhof in Weilheim stattfand, war am 9. Januar 1965.

Nach der Einlieferung in die Tübinger Klinik ist er in meinem Beisein bei einem Vaterunser-Gebet am 5. Januar 1965 weiter gegangen - dabei wollten wir das Jagdjahr am 5. Januar gewissenhaft beenden. Die Beerdigung, die in einem für die (?) viel zu großen Rahmen auf dem Dorf-Friedhof in Weilheim stattfand, war am 9. Januar 1965.

BurialTodesanzeige: Zeitung »Weilheim«
Citation details: Wilhelm Christof Heim
Date of entry in original source: January 8, 1965
Quality of data: primary evidence
BurialFamilienchronik: HEIM, Wilhelm Christof
Citation details: Seite 12
Date of entry in original source: 1961
Quality of data: primary evidence
Die Familiengeschichte von Wilhelm Heim (Seite 12, Dokument verschollen)
Die Familiengeschichte von Wilhelm Heim (Seite 12, Dokument verschollen)

Nach der Einlieferung in die Tübinger Klinik ist er in meinem Beisein bei einem Vaterunser-Gebet am 5. Januar 1965 weiter gegangen - dabei wollten wir das Jagdjahr am 5. Januar gewissenhaft beenden. Die Beerdigung, die in einem für die (?) viel zu großen Rahmen auf dem Dorf-Friedhof in Weilheim stattfand, war am 9. Januar 1965.

Nach der Einlieferung in die Tübinger Klinik ist er in meinem Beisein bei einem Vaterunser-Gebet am 5. Januar 1965 weiter gegangen - dabei wollten wir das Jagdjahr am 5. Januar gewissenhaft beenden. Die Beerdigung, die in einem für die (?) viel zu großen Rahmen auf dem Dorf-Friedhof in Weilheim stattfand, war am 9. Januar 1965.

ReligionAhnenpass: HEIM, Reinhold
Citation details: Seite 16+17
Quality of data: primary evidence
ReligionFamilienchronik: HEIM, Wilhelm Christof
Citation details: Seite 1
Date of entry in original source: 1961
Quality of data: primary evidence
SourceFamilienbuch: Heim
Citation details: Heiratsbuch Nr. 4
Date of entry in original source: August 23, 1966
Quality of data: primary evidence
SourceAhnentafel: HEIM, Wilhelm
Citation details: Seite 1
Quality of data: secondary evidence
SourceFamilienchronik: HEIM, Wilhelm Christof
Citation details: Titelblatt
Date of entry in original source: 1961
Quality of data: primary evidence
SourceAhnenpass: HEIM, Reinhold
Citation details: Seite 14+15
Quality of data: primary evidence
SourceAhnenpass: HEIM, Reinhold
Citation details: Seite 16+17
Quality of data: primary evidence
SourceFamilienchronik: HEIM, Wilhelm Christof
Citation details: Seite 1
Date of entry in original source: 1961
Quality of data: primary evidence
SourceFamilienchronik: HEIM, Wilhelm Christof
Citation details: Seite 3
Date of entry in original source: 1961
Quality of data: primary evidence
Die Familiengeschichte von Wilhelm Heim (Seite 03, Dokument verschollen)
Die Familiengeschichte von Wilhelm Heim (Seite 03, Dokument verschollen)

Hier erfolgte Bahntransport in die Heimat und Entlassung. Der verlorene Krieg brachte in wirt- schaftlicher Hinsicht bedenkliche Zeiten. ln erster Linie wurden Familienväter u. Kriegsversehrte in den Betrieben beschäftigt, sodass die junge Generation arbeitslos wart. Kurz entschlossen meldete ich mich im Jan. 1919 freiwillig zum Heer und ver- pflichtete mich in der Folgezeit auf 12 Jahre. (Reichswehr) Nach einigen entschied ich mich für den Minenwerferkomp. 13, die erst in Ulm/Donau u. später in Ludwigburg stationiert war. Während dieser Zeit wurde ich in die Waffenmeisterei kommandiert. Ich konnte dabei meine berufliche Ausbildung weiter vervollkom- men und lernte sämtliche Handwaffen, die Minen- werfer, das gesamte optische Gerät u. dazu (?) eingehend kennen. Daneben besuchte ich in unseren Lehrgängen die Heeresfachschule für (?) u. Technik in Ulm. Dort legte ich im Jahr 1924 eine weitere Gesellenprüfung als Mechaniker ab. Note: gut - sehr gut. Im März 1930 legte ich die Meisterprüfung vor der Handwerkskammer in Ulm ab. Note: Mit Auszeichnung bestanden. Während meiner Freizeit, widmete ich mich

Hier erfolgte Bahntransport in die Heimat und Entlassung. Der verlorene Krieg brachte in wirt- schaftlicher Hinsicht bedenkliche Zeiten. ln erster Linie wurden Familienväter u. Kriegsversehrte in den Betrieben beschäftigt, sodass die junge Generation arbeitslos wart. Kurz entschlossen meldete ich mich im Jan. 1919 freiwillig zum Heer und ver- pflichtete mich in der Folgezeit auf 12 Jahre. (Reichswehr) Nach einigen entschied ich mich für den Minenwerferkomp. 13, die erst in Ulm/Donau u. später in Ludwigburg stationiert war. Während dieser Zeit wurde ich in die Waffenmeisterei kommandiert. Ich konnte dabei meine berufliche Ausbildung weiter vervollkom- men und lernte sämtliche Handwaffen, die Minen- werfer, das gesamte optische Gerät u. dazu (?) eingehend kennen. Daneben besuchte ich in unseren Lehrgängen die Heeresfachschule für (?) u. Technik in Ulm. Dort legte ich im Jahr 1924 eine weitere Gesellenprüfung als Mechaniker ab. Note: gut - sehr gut. Im März 1930 legte ich die Meisterprüfung vor der Handwerkskammer in Ulm ab. Note: Mit Auszeichnung bestanden. Während meiner Freizeit, widmete ich mich

SourceFamilienchronik: HEIM, Wilhelm Christof
Citation details: Seite 4
Date of entry in original source: 1961
Quality of data: primary evidence
Die Familiengeschichte von Wilhelm Heim (Seite 04, Dokument verschollen)
Die Familiengeschichte von Wilhelm Heim (Seite 04, Dokument verschollen)

der Musik und dem Chorgesang. Eine von mir mit Leben gerufenen Hauskapelle hat nicht nur uns Schülern sondern auch bei besondere Anlässe allen Komp.-Ange- hörigen viel Freude gemacht. Im Jahre 1924 gründete ich aus den Angehörigen der Kompanie einen Männer- chor (75 Sänger). Der Chor war als Gesangsverein Germania in Ludwigsburg in das Vereinsregister eingetragen, und nahm an allen öffentliche Veranstaltungen teil. - im Juli 1930 schied ich als Feldwebel nach Ablauf meiner 12 jährigen Dienstverpflichtung aus dem Heer aus. Auf Grund meines Zivilversorgungsscheins konnte ich mich nun als Beamter bewerben. Aus meiner Unzahl von Bewerbungen erhielt ich im Herbst 1930 ein Schreiben von Tübingen, um mich beim Physikalischen Institut vorzustellen. Wenige Tage danach kam schon die Aufforderung, meinen Dienst sofort anzutreten. Nun begann für mich ein neuer Abschnitt in meinem Leben, mit neuen unbekannten Aufgaben. Die Hauptbeschäftigung bestand darin, dass ich zu den jeweiligen Vorlesungen eine Anzahl Versuche u. Apparaturen im Hörsaal aufzubauen hatte u. während der Stunde zu (?). bzw. assistieren. Einige Assistenten

der Musik und dem Chorgesang. Eine von mir mit Leben gerufenen Hauskapelle hat nicht nur uns Schülern sondern auch bei besondere Anlässe allen Komp.-Ange- hörigen viel Freude gemacht. Im Jahre 1924 gründete ich aus den Angehörigen der Kompanie einen Männer- chor (75 Sänger). Der Chor war als Gesangsverein Germania in Ludwigsburg in das Vereinsregister eingetragen, und nahm an allen öffentliche Veranstaltungen teil. - im Juli 1930 schied ich als Feldwebel nach Ablauf meiner 12 jährigen Dienstverpflichtung aus dem Heer aus. Auf Grund meines Zivilversorgungsscheins konnte ich mich nun als Beamter bewerben. Aus meiner Unzahl von Bewerbungen erhielt ich im Herbst 1930 ein Schreiben von Tübingen, um mich beim Physikalischen Institut vorzustellen. Wenige Tage danach kam schon die Aufforderung, meinen Dienst sofort anzutreten. Nun begann für mich ein neuer Abschnitt in meinem Leben, mit neuen unbekannten Aufgaben. Die Hauptbeschäftigung bestand darin, dass ich zu den jeweiligen Vorlesungen eine Anzahl Versuche u. Apparaturen im Hörsaal aufzubauen hatte u. während der Stunde zu (?). bzw. assistieren. Einige Assistenten

SourceFamilienchronik: HEIM, Wilhelm Christof
Citation details: Seite 5
Date of entry in original source: 1961
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Die Familiengeschichte von Wilhelm Heim (Seite 07, Dokument verschollen)
Die Familiengeschichte von Wilhelm Heim (Seite 07, Dokument verschollen)

die Standardverpflegung zu übernehmen. Die Verpflegungs- stärke schwankte von 3000 Mann lm Jahr 1941 bis zu 16000 Mann im Jahr 1945. Nach der Bombardierung der Verpflegungs- Anlagen im April 1945 wurden die Lager geräumt, da das Amt nicht mehr ausgabefähig war u. ständig unter Fliegerbeschuss stand. Anschließend wurde Befehl erteilt. nach Bodnegg im Allgäu zu fahren, um für weitere Aufgaben eingesetzt zu werden. Doch dazu kam es nicht mehr. Ende April 1945 gerieten wir in Gefangen- schaft. Nach kurzem Verhör auf dem Rathaus in Isny. wurden wir mit Knüppelhieben in den gegenüberliegenden Saal des Gasthaus zum Affen getrieben. Dort fand die erste Durchsuchung u. Ausplünderung des Gepäckes statt. Der Saal war zum bersten voll. Am 1.5.45 Marsch nach Urlau. Dort Unterkunft in den ehemaligen Kriegsgefangenen-Lager. Am 5.5.45 Gewaltmarsch bei Regen nach Ravensburg. Unterkunft im Kino. Am 6.5.45 Marsch nach Weingarten am Abend wieder zurück nach Ravensburg, zu Fa. Escher u. Wys. (Scheußliche Prügelszenen an SS Männern. 7.5.45 Bahntransport von Ravensburg nach Tuttlingen. Wieder Prügelstrafen, weil wir einen Waschraum betraten, um uns zu waschen. Unterkunft im Freien. 9.5.45 Abtransport mit LKW nach Kehl. 10.5.45 Fußmarsch über Straßburg nach Königshafen.

die Standardverpflegung zu übernehmen. Die Verpflegungs- stärke schwankte von 3000 Mann lm Jahr 1941 bis zu 16000 Mann im Jahr 1945. Nach der Bombardierung der Verpflegungs- Anlagen im April 1945 wurden die Lager geräumt, da das Amt nicht mehr ausgabefähig war u. ständig unter Fliegerbeschuss stand. Anschließend wurde Befehl erteilt. nach Bodnegg im Allgäu zu fahren, um für weitere Aufgaben eingesetzt zu werden. Doch dazu kam es nicht mehr. Ende April 1945 gerieten wir in Gefangen- schaft. Nach kurzem Verhör auf dem Rathaus in Isny. wurden wir mit Knüppelhieben in den gegenüberliegenden Saal des Gasthaus zum Affen getrieben. Dort fand die erste Durchsuchung u. Ausplünderung des Gepäckes statt. Der Saal war zum bersten voll. Am 1.5.45 Marsch nach Urlau. Dort Unterkunft in den ehemaligen Kriegsgefangenen-Lager. Am 5.5.45 Gewaltmarsch bei Regen nach Ravensburg. Unterkunft im Kino. Am 6.5.45 Marsch nach Weingarten am Abend wieder zurück nach Ravensburg, zu Fa. Escher u. Wys. (Scheußliche Prügelszenen an SS Männern. 7.5.45 Bahntransport von Ravensburg nach Tuttlingen. Wieder Prügelstrafen, weil wir einen Waschraum betraten, um uns zu waschen. Unterkunft im Freien. 9.5.45 Abtransport mit LKW nach Kehl. 10.5.45 Fußmarsch über Straßburg nach Königshafen.

SourceFamilienchronik: HEIM, Wilhelm Christof
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Die Familiengeschichte von Wilhelm Heim (Seite 08, Dokument verschollen)
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Anschließend Bahntransport nach Voculeurs (=Vaucouleurs [?]). Dor t bis 14.5.45 Unterkunft im Freien. 14.5 Bahntransport (34 Mann pro Güterwagen) nach Larzac. Ankunft dort 19.4.45. Unterwegs einmal Verpflegung u. zwar 1 Laib Brot für 34 Mann. Was bis zur meiner Entlassung, die am 20.12.1946 erfolgte an Leid, Entehrung, Hunger und Elend dazwischen liegt, soll hier nicht näher erörtert werden. Darüber wird zu gegebener Zeit ein offenes Wort gemacht werden. Die Entlassung erfolgte im Lager Bad Kreuznach. Zerlumpt, verlaust u. der ganze Körper aufgedunsen vor Wasser, so kehrte ich in der Nacht des 22. Dez. 1946 nach Hause. Nun war ich in wieder in Freiheit u. bei meiner lieben Familie. In wirtschaftlicher Hinsicht sah ich jedoch nicht gut aus Infolge Gehaltssperre vom Tage meiner Gefangennahme ab, mussten inzwischen die Ersparnisse aufgebraucht werden. Meine Frau mühte sich Tag und Nacht u. magerte immer
mehr ab. Ich selbst war körperlich derart geschwächt. dass ich erst 4 Wochen Erholung brauchte. Als ich mich dann bemühte, meinen Dienst im Institut wieder aufzunehmen, erklärte mir Prof. Dr. Buck, als auch die Univ. Verwaltung, dass ich erst meine Entnazi- fizierung abzuwarten hätte. Und nun begann die inzwischen übliche Fragebogenwirtschaft. Wer aber glaubte, dass dies eine Angelegenheit von einigen Wochen sei, der täuschte sich.

Anschließend Bahntransport nach Voculeurs (=Vaucouleurs [?]). Dor t bis 14.5.45 Unterkunft im Freien. 14.5 Bahntransport (34 Mann pro Güterwagen) nach Larzac. Ankunft dort 19.4.45. Unterwegs einmal Verpflegung u. zwar 1 Laib Brot für 34 Mann. Was bis zur meiner Entlassung, die am 20.12.1946 erfolgte an Leid, Entehrung, Hunger und Elend dazwischen liegt, soll hier nicht näher erörtert werden. Darüber wird zu gegebener Zeit ein offenes Wort gemacht werden. Die Entlassung erfolgte im Lager Bad Kreuznach. Zerlumpt, verlaust u. der ganze Körper aufgedunsen vor Wasser, so kehrte ich in der Nacht des 22. Dez. 1946 nach Hause. Nun war ich in wieder in Freiheit u. bei meiner lieben Familie. In wirtschaftlicher Hinsicht sah ich jedoch nicht gut aus Infolge Gehaltssperre vom Tage meiner Gefangennahme ab, mussten inzwischen die Ersparnisse aufgebraucht werden. Meine Frau mühte sich Tag und Nacht u. magerte immer
mehr ab. Ich selbst war körperlich derart geschwächt. dass ich erst 4 Wochen Erholung brauchte. Als ich mich dann bemühte, meinen Dienst im Institut wieder aufzunehmen, erklärte mir Prof. Dr. Buck, als auch die Univ. Verwaltung, dass ich erst meine Entnazi- fizierung abzuwarten hätte. Und nun begann die inzwischen übliche Fragebogenwirtschaft. Wer aber glaubte, dass dies eine Angelegenheit von einigen Wochen sei, der täuschte sich.

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Citation details: Seite 9
Date of entry in original source: 1961
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Die Familiengeschichte von Wilhelm Heim (Seite 09, Dokument verschollen)
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Am 4. April 1949 war meine Verhandlung, da meine Säuberungs- aktien derart hinausgezögert wurde, musste ich irgendwie zusehen, Geld zu verdienen, denn die Familie musste ja leben. So kam ich durch Vermittlung am 1. Febr. 1947 zu Baur u. Feucht als Flaschenputzer. Später übernahm ich dazu den Flaschenkeller u. brachte es im Laufe der Zeit zum Kellermeister. Am 4.7.1950 ist mir endlich die Entscheidung des Staatsministerium auf Grund meiner Entnazifizierung zu- geleitet worden. Sie lautete: Versetzung innerhalb der Universität. Mit der Entscheidung des Staatsministerium erhielt ich tags darauf die Kündigung meiner lnstitutswohnung, mit dem ausdrücklichen Vermerk, dass die Wohnung nicht unter Mieter- schutz steht. Nunmehr wurde im Familienrat beschlossen, mit Hilfe eines abgeschlossenen Bausparvertrages ein Einfamilien- haus zu bauen. lm März 1951 wurde mit der Gemeinde Weilheim der Kaufvertrag über den Bauplatz abgeschlossen. Am Oktober des gleichen Jahres wurde mit dem Bau begonnen. lm Juni 1952 bezogen wir unser neues Heim u. sind nun sehr froh, dass wir die unliebsame Erinnerungen von Tübingen hinter uns haben. Ein neuer zufriedener Lebens- abschnitt hat damit begonnen.

Am 4. April 1949 war meine Verhandlung, da meine Säuberungs- aktien derart hinausgezögert wurde, musste ich irgendwie zusehen, Geld zu verdienen, denn die Familie musste ja leben. So kam ich durch Vermittlung am 1. Febr. 1947 zu Baur u. Feucht als Flaschenputzer. Später übernahm ich dazu den Flaschenkeller u. brachte es im Laufe der Zeit zum Kellermeister. Am 4.7.1950 ist mir endlich die Entscheidung des Staatsministerium auf Grund meiner Entnazifizierung zu- geleitet worden. Sie lautete: Versetzung innerhalb der Universität. Mit der Entscheidung des Staatsministerium erhielt ich tags darauf die Kündigung meiner lnstitutswohnung, mit dem ausdrücklichen Vermerk, dass die Wohnung nicht unter Mieter- schutz steht. Nunmehr wurde im Familienrat beschlossen, mit Hilfe eines abgeschlossenen Bausparvertrages ein Einfamilien- haus zu bauen. lm März 1951 wurde mit der Gemeinde Weilheim der Kaufvertrag über den Bauplatz abgeschlossen. Am Oktober des gleichen Jahres wurde mit dem Bau begonnen. lm Juni 1952 bezogen wir unser neues Heim u. sind nun sehr froh, dass wir die unliebsame Erinnerungen von Tübingen hinter uns haben. Ein neuer zufriedener Lebens- abschnitt hat damit begonnen.

SourceFamilienchronik: HEIM, Wilhelm Christof
Citation details: Seite 13
Date of entry in original source: 1961
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Die Familiengeschichte von Wilhelm Heim (Seite 13, Dokument verschollen)
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Aufgenommen im Jahre 1910

Wilhelm Heim u. Luise Heim Tochter der Johanna Heim.

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Aufgenommen im Jahre 1910

Wilhelm Heim u. Luise Heim Tochter der Johanna Heim.

SourceFamilienchronik: HEIM, Wilhelm Christof
Citation details: Seite 14
Date of entry in original source: 1961
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Die Familiengeschichte von Wilhelm Heim (Seite 14, Dokument verschollen)
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Mit 16 Jahren

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1933 bei einer Übung bei W.B.K. Tübg.

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Mit 16 Jahren

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1933 bei einer Übung bei W.B.K. Tübg.

SourceFamilienchronik: HEIM, Wilhelm Christof
Citation details: Seite 15
Date of entry in original source: 1961
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Die Familiengeschichte von Wilhelm Heim (Seite 15, Dokument verschollen)
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Papa, vor Abfahrt an die Front 1918

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Papa, vor Abfahrt an die Front 1918

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SourceFamilienchronik: HEIM, Wilhelm Christof
Citation details: Seite 27
Date of entry in original source: 1961
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SourceFamilienchronik: HEIM, Wilhelm Christof
Citation details: Seite 36
Date of entry in original source: 1961
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SourceFamilienchronik: HEIM, Wilhelm Christof
Citation details: Seite 39
Date of entry in original source: 1961
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Die Familiengeschichte von Wilhelm Heim (Seite 39, Dokument verschollen)
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Waltraud Heim. geb. 6.7.39 in Tübingen, Tochter des Wilhelm Heim u. seiner Ehefrau Rosa, geb. Tappenbeck. Von 1946 bis 1953 besuchte sie die Volksschule in Tübingen u. feierte die Konfirmation bereits im eigenen Heim in Weilheim. Vom 1. April 1953 bis 31. März 1954 besuchte sie die hauswirtschaftliche Schule in Tübingen. Ab 1. Mai 1954 bis März 1955 war sie zur Aus- bildung als Stenotypistin in der Privathandelsschule Munz in Tübingen. lm Anschluss daran; am 8. April 1955 trat sie bei Fa. Jantsch, Druckerei u. Papierverarbeitung in Tübingen ein.

Waltraud Heim. geb. 6.7.39 in Tübingen, Tochter des Wilhelm Heim u. seiner Ehefrau Rosa, geb. Tappenbeck. Von 1946 bis 1953 besuchte sie die Volksschule in Tübingen u. feierte die Konfirmation bereits im eigenen Heim in Weilheim. Vom 1. April 1953 bis 31. März 1954 besuchte sie die hauswirtschaftliche Schule in Tübingen. Ab 1. Mai 1954 bis März 1955 war sie zur Aus- bildung als Stenotypistin in der Privathandelsschule Munz in Tübingen. lm Anschluss daran; am 8. April 1955 trat sie bei Fa. Jantsch, Druckerei u. Papierverarbeitung in Tübingen ein.

SourceFamilienchronik: HEIM, Wilhelm Christof
Citation details: Seite 50
Date of entry in original source: 1961
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SourceFamilienbuch: Heim
Citation details: Auszug aus dem Familienbuch Heim/Müller
Date of entry in original source: August 23, 1966
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Mein Lebenslauf

Am 2. März 1900 wurde ich als Sohn der Katharine Heim in Neidlingen, Kreis Tübingen geboren. Von meinem 7.-14. Lebensjahr besuchte ich in Neidlingen alle Klassen der Volksschule. Nach meiner Konfirmation trat ich im Frühjahr 1914 bei Fa. Heinkel u. Götz, Kupferschmiede u. Apparatebau, in Kirchheim-Teck in die Lehre ein. lm April 1917 fand die Gesellenprüfung statt, die ich mit gutem Erfolg bestand. - lm Anschluss an die Gesellen- prüfung verließ ich meinen Lehrbetrieb u. trat bei Fa. Daimler in Untertürkheim ein. Dort arbeitete ich bis zu meiner Einberufung im Flugmotorenbau. Am 7.Mai 1918 wurde ich zum Grand. Ems. Batl. 248 (?) nach Kirchheim-Teck eingezogen und nach Ausbildung zum Luf.Regt.476, 11. Komp. als M.G.-Schütze nach Frankreich versetzt. Dort erlebte ich die Rückzugskämpfe an der Maas. Beim Waffen- stillstand am 11. Nov. 1918 war das Regt. bei Sedau. Wenige Tage später begann nun dort der Rückmarsch bis nach Weilheim in Hessen.

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Meine Heimat Neidlingen

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Mein Elternhaus.

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Die Dorfkirche Meine Mutter u. Großmutter im Jahre 1933

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Später übernahm er noch den Flaschenkeller und brachte es im Lauf e der Zeit zum Kellermeister.

Am 31. Januar 1957 beendete er nach 10jähriger Tätigkeit seinen Dienst b ei Baur u. Feucht in Tübingen. Herr Feucht musste das Geschäft alters- u . krankheitshalber aufgeben, zumal keine Erben vorhanden waren, die de n Betrieb hätten weiterführen können.

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Am 31. Januar 1957 beendete ich nach 10jähriger Tätigkeit meinen Dienst bei Baur u. Feucht in Tübingen. Herr Feucht musste das Geschäft alters- u. krankheitshalber aufgeben, zumal keine Erben vorhanden waren, die den Betrieb hätten weiterführen können. - Vom 1. Febr. 1957 bis 31 .Januar 1959 war ich nun bei W. u. F. Dinkel, Heizung u. Sanitär. Anlagen in Tübingen, Reutlingerstr. als Lagerverwalter tätig. ln diesem Betrieb ruhte meine Tätigkeit durch Kündigung infolge Betriebsvereinfachung u. Einsparung von Unkosten. Welcher Einfluss u. Kurzsichtigkeit für den noch sehr jungen Chef. Den auch er blieb nicht vom Wirtschaftswunder ver- schont. Ein halbes Jahr später suchte er in der Tagespresse laufend Mitarbeiter. Das Betriebsklima war nicht das Beste u. so kann ich nur bedauern. dass ich dort 2 Jahre ausgehalten habe. Anschließend beschäftigte mich mein Jagdkollege Erwin Bechtle, Teigwarenfabrik, Tübingen, Gartenstr. für 1 Jahr (vom 1. Febr. 1959 bis 31.Januar 1960.) Leider kam ich hier nicht zum vollen Einsatz. Ursprünglich sollte ich hier nur organisatorische Funktionen ausüben, wie Rationalisierung des gesamten Betriebes einschließlich der Belieferung der Kunden u. zweckmäßige Lagerung.

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Am 4. April 1949 war meine Verhandlung, da meine Säuberungs- aktien derart hinausgezögert wurde, musste ich irgendwie zusehen, Geld zu verdienen, denn die Familie musste ja leben. So kam ich durch Vermittlung am 1. Febr. 1947 zu Baur u. Feucht als Flaschenputzer. Später übernahm ich dazu den Flaschenkeller u. brachte es im Laufe der Zeit zum Kellermeister. Am 4.7.1950 ist mir endlich die Entscheidung des Staatsministerium auf Grund meiner Entnazifizierung zu- geleitet worden. Sie lautete: Versetzung innerhalb der Universität. Mit der Entscheidung des Staatsministerium erhielt ich tags darauf die Kündigung meiner lnstitutswohnung, mit dem ausdrücklichen Vermerk, dass die Wohnung nicht unter Mieter- schutz steht. Nunmehr wurde im Familienrat beschlossen, mit Hilfe eines abgeschlossenen Bausparvertrages ein Einfamilien- haus zu bauen. lm März 1951 wurde mit der Gemeinde Weilheim der Kaufvertrag über den Bauplatz abgeschlossen. Am Oktober des gleichen Jahres wurde mit dem Bau begonnen. lm Juni 1952 bezogen wir unser neues Heim u. sind nun sehr froh, dass wir die unliebsame Erinnerungen von Tübingen hinter uns haben. Ein neuer zufriedener Lebens- abschnitt hat damit begonnen.

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ln diesem Betrieb ruhte seine Tätigkeit durch Kündigung infolge Bet riebsvereinfachung u. Einsparung von Unkosten. Welcher Einfluss u. Kurzs ichtigkeit für den noch sehr jungen Chef. Den auch er blieb nicht vom Wi rtschaftswunder verschont. Ein halbes Jahr später suchte er in der Tages presse laufend Mitarbeiter. Das Betriebsklima war nicht das Beste u. so kann er nur bed auern, dass er dort 2 Jahre ausgehalten habe.

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Am 31. Januar 1957 beendete ich nach 10jähriger Tätigkeit meinen Dienst bei Baur u. Feucht in Tübingen. Herr Feucht musste das Geschäft alters- u. krankheitshalber aufgeben, zumal keine Erben vorhanden waren, die den Betrieb hätten weiterführen können. - Vom 1. Febr. 1957 bis 31 .Januar 1959 war ich nun bei W. u. F. Dinkel, Heizung u. Sanitär. Anlagen in Tübingen, Reutlingerstr. als Lagerverwalter tätig. ln diesem Betrieb ruhte meine Tätigkeit durch Kündigung infolge Betriebsvereinfachung u. Einsparung von Unkosten. Welcher Einfluss u. Kurzsichtigkeit für den noch sehr jungen Chef. Den auch er blieb nicht vom Wirtschaftswunder ver- schont. Ein halbes Jahr später suchte er in der Tagespresse laufend Mitarbeiter. Das Betriebsklima war nicht das Beste u. so kann ich nur bedauern. dass ich dort 2 Jahre ausgehalten habe. Anschließend beschäftigte mich mein Jagdkollege Erwin Bechtle, Teigwarenfabrik, Tübingen, Gartenstr. für 1 Jahr (vom 1. Febr. 1959 bis 31.Januar 1960.) Leider kam ich hier nicht zum vollen Einsatz. Ursprünglich sollte ich hier nur organisatorische Funktionen ausüben, wie Rationalisierung des gesamten Betriebes einschließlich der Belieferung der Kunden u. zweckmäßige Lagerung.

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Organisatorische Funktionen: Rationalisierung des gesamten Betriebes einschließlich der Belieferung d er Kunden u. zweckmäßige Lagerung.

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Am 31. Januar 1957 beendete ich nach 10jähriger Tätigkeit meinen Dienst bei Baur u. Feucht in Tübingen. Herr Feucht musste das Geschäft alters- u. krankheitshalber aufgeben, zumal keine Erben vorhanden waren, die den Betrieb hätten weiterführen können. - Vom 1. Febr. 1957 bis 31 .Januar 1959 war ich nun bei W. u. F. Dinkel, Heizung u. Sanitär. Anlagen in Tübingen, Reutlingerstr. als Lagerverwalter tätig. ln diesem Betrieb ruhte meine Tätigkeit durch Kündigung infolge Betriebsvereinfachung u. Einsparung von Unkosten. Welcher Einfluss u. Kurzsichtigkeit für den noch sehr jungen Chef. Den auch er blieb nicht vom Wirtschaftswunder ver- schont. Ein halbes Jahr später suchte er in der Tagespresse laufend Mitarbeiter. Das Betriebsklima war nicht das Beste u. so kann ich nur bedauern. dass ich dort 2 Jahre ausgehalten habe. Anschließend beschäftigte mich mein Jagdkollege Erwin Bechtle, Teigwarenfabrik, Tübingen, Gartenstr. für 1 Jahr (vom 1. Febr. 1959 bis 31.Januar 1960.) Leider kam ich hier nicht zum vollen Einsatz. Ursprünglich sollte ich hier nur organisatorische Funktionen ausüben, wie Rationalisierung des gesamten Betriebes einschließlich der Belieferung der Kunden u. zweckmäßige Lagerung.

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Nach der Einlieferung in die Tübinger Klinik ist er in meinem Beisein bei einem Vaterunser-Gebet am 5. Januar 1965 weiter gegangen - dabei wollten wir das Jagdjahr am 5. Januar gewissenhaft beenden. Die Beerdigung, die in einem für die (?) viel zu großen Rahmen auf dem Dorf-Friedhof in Weilheim stattfand, war am 9. Januar 1965.

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Zeitpunkt der Beerdigung: 13:30 Uhr.

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Nach der Einlieferung in die Tübinger Klinik ist er in meinem Beisein bei einem Vaterunser-Gebet am 5. Januar 1965 weiter gegangen - dabei wollten wir das Jagdjahr am 5. Januar gewissenhaft beenden. Die Beerdigung, die in einem für die (?) viel zu großen Rahmen auf dem Dorf-Friedhof in Weilheim stattfand, war am 9. Januar 1965.

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Biografie

1907-1914: Besuch aller Klassen der Volksschule in Neidlingen,Kreis Kirc hheim-Teck. 1914-1917: Lehre bei Fa. Heinkel u. Götz, Kupferschmiede und Aparatenbau . April 1917: Gesellenprüfung. 1917-06.05.1918: Arbeiter im Flugmotorenbau bei Fa. Daimler. 7.5.1918: Zum Grand.Ems.Batl. 248 nach Kirchheim-Teck eingezogen und nac h der Ausbildung zum Luf.Regt. 476, 11. Komp. als M.G.-Schützenach Frank reich versetzt. Erlebte dort die Rückzugskämpfe an der Maas. 11.11.1918: Beim Waffenstillstand war das Regt. bei Sedau. Wenige Tage s päter begann von dort der Rückmarsch bis nach Weilheim in Hessen. Jan. 1919: Verpflichtete sich auf 12 Jahre (Reichswehr). 1924: Weitere Gesellenprüfung als Mechaniker. 1924: Gründete aus den Angehörigen der Kompanie einen Männerchor (75 Sän ger). Der Chor war als »Gesangsverein Germania« in Ludwigsburg in das Ve reinsregister eingetragen. März 1930: Legte die Meisterprüfung vor der Handwerkskammer in Ulm ab. Juli 1930: schied er als Feldwebel nach Ablauf seiner 12 jährigen Dienst verpflichtung aus dem Heer aus. Herbst 1930: Arbeitsaufnahme im Physikalischen Institut, Tübingen. 1939 --> Erhielt den Gestellungsbefehl zum Wehrbezirkskommando Tübingen Ende November --> meldete sich zu einem Zahlmeisterkurs nach Stuttgart Ende April 1945 --> Kommt in Gefangenschaft 1.5.1945 --> Marsch nach Urlau, Unterkunft in den ehemaligen Kriegsgefan genen-Lager 5.5.1945 --> Gewaltmarsch bei Regen nach Ravensburg. Unterkunft im Kino. 6.5.1945 --> Marsch nach Weingarten am Abend wieder zurück nach Ravensbu rg, zu Fa. Escher u. Wys. (Scheußliche Prügelszenen an SS Männern) 7.5.1945 --> Bahntransport von Ravensburg nach Tuttlingen. Wieder Prügel strafen, weil einen Waschraum betreten wurde, um sich zu waschen. Unterk unft im Freien. 9.5.1945 --> Abtransport mit LKW nach Kehl. 10.5.1945 --> Fußmarsch über Straßburg nach Königshafen. Anschließend Ba hntransport nach Voculeurs (=Vaucouleurs [?]). Bis 14.5.1945 --> Unterkunft im Freien. 14.5.1945 --> Bahntransport (34 Mann pro Güterwagen) nach Larzac (Frankr eich). 19.4.1945 --> Ankunft in Larzac Unterwegs einmal Verpflegung u. zwar 1 L aib Brot für 34 Mann. 20.12.1946 --> Entlassung aus Gefangenschaft (im Lager Bad Kreuznach) 22.12.1946 --> Heimkehr 4.4.1949 --> Verhandlung (= Säuberungsakte) 1.2.1947 --> Arbeit bei Baur & Feucht als Flaschenputzer März 1951 --> Kaufvertrag über den Bauplatz mit der Gemeinde Weilheim Oktober 1951 --> Baubeginn des Eigenheimes Juni 1952 --> Einzug in das Eigenheim 31. Januar 1957 --> beendete nach 10jähriger Tätigkeit den Dienst bei Ba ur & Feucht, Tübingen 1.2.1957 - 31.1.1959 --> angestellt bei W. u. F. Dinkel, Heizung u.Sanit är. Anlagen, in Tübingen, Reutlingerstr., als Lagerverwalter tätig 1.2.1959 - 31.1.1960 --> Beschäftigung beim Jagdkollege Erwin Bechtle, T eigwarenfabrik, Tübingen, Gartenstr. für 1 Jahr

  1. März 1960 --> Beschäftigung in einer Werkmeisterstelle (Landestheate r Tübingen)
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Frontkämpfer, 12 Jahre Soldat Besondere Neigungen: Musik, Literatur, leidenschaftlicher Jäger u. Natur freund Assistierte an der Tübinger Universität dem berühmten Prof. Dr. Geiger ( = Erfinder des Müller-Geiger-Zähler)

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Hier erfolgte Bahntransport in die Heimat und Entlassung. Der verlorene Krieg brachte in wirt- schaftlicher Hinsicht bedenkliche Zeiten. ln erster Linie wurden Familienväter u. Kriegsversehrte in den Betrieben beschäftigt, sodass die junge Generation arbeitslos wart. Kurz entschlossen meldete ich mich im Jan. 1919 freiwillig zum Heer und ver- pflichtete mich in der Folgezeit auf 12 Jahre. (Reichswehr) Nach einigen entschied ich mich für den Minenwerferkomp. 13, die erst in Ulm/Donau u. später in Ludwigburg stationiert war. Während dieser Zeit wurde ich in die Waffenmeisterei kommandiert. Ich konnte dabei meine berufliche Ausbildung weiter vervollkom- men und lernte sämtliche Handwaffen, die Minen- werfer, das gesamte optische Gerät u. dazu (?) eingehend kennen. Daneben besuchte ich in unseren Lehrgängen die Heeresfachschule für (?) u. Technik in Ulm. Dort legte ich im Jahr 1924 eine weitere Gesellenprüfung als Mechaniker ab. Note: gut - sehr gut. Im März 1930 legte ich die Meisterprüfung vor der Handwerkskammer in Ulm ab. Note: Mit Auszeichnung bestanden. Während meiner Freizeit, widmete ich mich

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der Musik und dem Chorgesang. Eine von mir mit Leben gerufenen Hauskapelle hat nicht nur uns Schülern sondern auch bei besondere Anlässe allen Komp.-Ange- hörigen viel Freude gemacht. Im Jahre 1924 gründete ich aus den Angehörigen der Kompanie einen Männer- chor (75 Sänger). Der Chor war als Gesangsverein Germania in Ludwigsburg in das Vereinsregister eingetragen, und nahm an allen öffentliche Veranstaltungen teil. - im Juli 1930 schied ich als Feldwebel nach Ablauf meiner 12 jährigen Dienstverpflichtung aus dem Heer aus. Auf Grund meines Zivilversorgungsscheins konnte ich mich nun als Beamter bewerben. Aus meiner Unzahl von Bewerbungen erhielt ich im Herbst 1930 ein Schreiben von Tübingen, um mich beim Physikalischen Institut vorzustellen. Wenige Tage danach kam schon die Aufforderung, meinen Dienst sofort anzutreten. Nun begann für mich ein neuer Abschnitt in meinem Leben, mit neuen unbekannten Aufgaben. Die Hauptbeschäftigung bestand darin, dass ich zu den jeweiligen Vorlesungen eine Anzahl Versuche u. Apparaturen im Hörsaal aufzubauen hatte u. während der Stunde zu (?). bzw. assistieren. Einige Assistenten

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die Standardverpflegung zu übernehmen. Die Verpflegungs- stärke schwankte von 3000 Mann lm Jahr 1941 bis zu 16000 Mann im Jahr 1945. Nach der Bombardierung der Verpflegungs- Anlagen im April 1945 wurden die Lager geräumt, da das Amt nicht mehr ausgabefähig war u. ständig unter Fliegerbeschuss stand. Anschließend wurde Befehl erteilt. nach Bodnegg im Allgäu zu fahren, um für weitere Aufgaben eingesetzt zu werden. Doch dazu kam es nicht mehr. Ende April 1945 gerieten wir in Gefangen- schaft. Nach kurzem Verhör auf dem Rathaus in Isny. wurden wir mit Knüppelhieben in den gegenüberliegenden Saal des Gasthaus zum Affen getrieben. Dort fand die erste Durchsuchung u. Ausplünderung des Gepäckes statt. Der Saal war zum bersten voll. Am 1.5.45 Marsch nach Urlau. Dort Unterkunft in den ehemaligen Kriegsgefangenen-Lager. Am 5.5.45 Gewaltmarsch bei Regen nach Ravensburg. Unterkunft im Kino. Am 6.5.45 Marsch nach Weingarten am Abend wieder zurück nach Ravensburg, zu Fa. Escher u. Wys. (Scheußliche Prügelszenen an SS Männern. 7.5.45 Bahntransport von Ravensburg nach Tuttlingen. Wieder Prügelstrafen, weil wir einen Waschraum betraten, um uns zu waschen. Unterkunft im Freien. 9.5.45 Abtransport mit LKW nach Kehl. 10.5.45 Fußmarsch über Straßburg nach Königshafen.

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Anschließend Bahntransport nach Voculeurs (=Vaucouleurs [?]). Dor t bis 14.5.45 Unterkunft im Freien. 14.5 Bahntransport (34 Mann pro Güterwagen) nach Larzac. Ankunft dort 19.4.45. Unterwegs einmal Verpflegung u. zwar 1 Laib Brot für 34 Mann. Was bis zur meiner Entlassung, die am 20.12.1946 erfolgte an Leid, Entehrung, Hunger und Elend dazwischen liegt, soll hier nicht näher erörtert werden. Darüber wird zu gegebener Zeit ein offenes Wort gemacht werden. Die Entlassung erfolgte im Lager Bad Kreuznach. Zerlumpt, verlaust u. der ganze Körper aufgedunsen vor Wasser, so kehrte ich in der Nacht des 22. Dez. 1946 nach Hause. Nun war ich in wieder in Freiheit u. bei meiner lieben Familie. In wirtschaftlicher Hinsicht sah ich jedoch nicht gut aus Infolge Gehaltssperre vom Tage meiner Gefangennahme ab, mussten inzwischen die Ersparnisse aufgebraucht werden. Meine Frau mühte sich Tag und Nacht u. magerte immer
mehr ab. Ich selbst war körperlich derart geschwächt. dass ich erst 4 Wochen Erholung brauchte. Als ich mich dann bemühte, meinen Dienst im Institut wieder aufzunehmen, erklärte mir Prof. Dr. Buck, als auch die Univ. Verwaltung, dass ich erst meine Entnazi- fizierung abzuwarten hätte. Und nun begann die inzwischen übliche Fragebogenwirtschaft. Wer aber glaubte, dass dies eine Angelegenheit von einigen Wochen sei, der täuschte sich.

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Am 4. April 1949 war meine Verhandlung, da meine Säuberungs- aktien derart hinausgezögert wurde, musste ich irgendwie zusehen, Geld zu verdienen, denn die Familie musste ja leben. So kam ich durch Vermittlung am 1. Febr. 1947 zu Baur u. Feucht als Flaschenputzer. Später übernahm ich dazu den Flaschenkeller u. brachte es im Laufe der Zeit zum Kellermeister. Am 4.7.1950 ist mir endlich die Entscheidung des Staatsministerium auf Grund meiner Entnazifizierung zu- geleitet worden. Sie lautete: Versetzung innerhalb der Universität. Mit der Entscheidung des Staatsministerium erhielt ich tags darauf die Kündigung meiner lnstitutswohnung, mit dem ausdrücklichen Vermerk, dass die Wohnung nicht unter Mieter- schutz steht. Nunmehr wurde im Familienrat beschlossen, mit Hilfe eines abgeschlossenen Bausparvertrages ein Einfamilien- haus zu bauen. lm März 1951 wurde mit der Gemeinde Weilheim der Kaufvertrag über den Bauplatz abgeschlossen. Am Oktober des gleichen Jahres wurde mit dem Bau begonnen. lm Juni 1952 bezogen wir unser neues Heim u. sind nun sehr froh, dass wir die unliebsame Erinnerungen von Tübingen hinter uns haben. Ein neuer zufriedener Lebens- abschnitt hat damit begonnen.

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Aufgenommen im Jahre 1910

Wilhelm Heim u. Luise Heim Tochter der Johanna Heim.

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Mit 16 Jahren

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1933 bei einer Übung bei W.B.K. Tübg.

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Papa, vor Abfahrt an die Front 1918

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Waltraud Heim. geb. 6.7.39 in Tübingen, Tochter des Wilhelm Heim u. seiner Ehefrau Rosa, geb. Tappenbeck. Von 1946 bis 1953 besuchte sie die Volksschule in Tübingen u. feierte die Konfirmation bereits im eigenen Heim in Weilheim. Vom 1. April 1953 bis 31. März 1954 besuchte sie die hauswirtschaftliche Schule in Tübingen. Ab 1. Mai 1954 bis März 1955 war sie zur Aus- bildung als Stenotypistin in der Privathandelsschule Munz in Tübingen. lm Anschluss daran; am 8. April 1955 trat sie bei Fa. Jantsch, Druckerei u. Papierverarbeitung in Tübingen ein.