Hans Geiger, 14481485 (aged 37 years)

Name
Hans /Geiger/
Type
also known as
Given names
Hans
Surname
Geiger
Citation details: A 489 U 542
Date of entry in original source: November 12, 1477
Quality of data: primary evidence
Name
Hans /Gÿger/
Type
also known as
Given names
Hans
Surname
Gÿger
Citation details: A 54 a St. 53
Date of entry in original source: 1525
Quality of data: primary evidence

Landesarchiv Baden-Württemberg Hauptstaatsarchiv Stuttgart

Aus Bestand: A 54 a Steuerlisten / 1470-1545, 1607 III. Herdstättenlisten von Klöstern aus dem Jahre 1525

Einordnung des Bestands: Altwürttembergisches Archiv Auslesebestände über die Landesverwaltung, Kabinett und Hofbehörden / 14 05-1806 Wirtschaft und Finanzen

Bestellsignatur: A 54 a St. 53 Archivischer Identifikator: 1-1321272 Permalink: http://www.landesarchiv-bw.de/plink/?f=1-1321272 Archivalienart: Amtsbücher Titel: Kl. Herrenalb Laufzeit: 1525 Orte: Herrenalb = Bad Herrenalb CW; Kloster, Herdstättenliste 1525 Stichworte: Herrenalb = Bad Herrenalb CW; Kloster, Herdstättenliste 1525 Digitalisate: 27

Anschlag von Häusern und Gesessen in Merklingen, 1525.

Im Jahre 1525 wurde in vielen Württembergische Dörfern und so auch in Me rklingen ein »Anschlag von Hüsern und Gesessen« erstellt, von der damali gen österreichischen Regierung veranlasst. Ein »gesess« konnte ein ganzes Haus oder auch nur ein Hausteil, eine Woh nung sein. Im »Anschlag« wurde der Wert eines Gesässes in Gulden geschät zt. Die überlieferte Gesässliste von Merklingen von 1525 umfasst 6 Seite n. Insgesamt hatte Merklingen damals 111 selbstständige Gesässe. Die »Träge r« oder Inhaber setzen sich aus 86 Männern, 21 Witwen oder ledigen Fraue n und 4 minderjährigen Kindern zusammen. Der geschätzte Wert der Gesäss e lag zwischen 5 und 200 fl., durchschnittlich um 35 fl. Nur 4 Gesässe waren 100 oder mehr Gulden wert:

  • Conlin Gaussen's Kinder 100 fl.
  • Der alte Amtmann 120 fl
  • Xander Krauss und Lienhart Mütschelin, Schultheiss je 100 fl. 6 Personen waren unter der Rublik »hat nichts« aufgeführt, darunter ei n Müllersknecht und ein »fremder Schneider« auf der Wanderschaft. Bei dem damaligen Kinderreichtum und auch wegen der Zugehörigkeit von äl teren Leuten zu einer Familie kann man etwa 5 Mitglieder pro Gesäss anne hmen. So kommt man auf eine damalige Einwohnerzahl von 500 bis 600 Mensc hen. Diese Gesässliste gibt inbesondere Auskunft über die damalige Familienna men und ihre Häufigkeit. Am Häufigsten kommen vor: Geiger (7×), Hess (4), Mütschelin (11), Olpp (5), Pfefflin (10). Namen m it 3 Nennungen, Bron (Braun), Hiltbrand, Renhart, Vischer und Weik. Mi t 2 Nennungen: Dirr, Grönninger, Keck, Kruss (Kraus), Langhans,Mayer, Ni ethammer, Röcklin, Ryss, Schmid, Stahel (Stahl) und Wagner. Bei Vornamen sind folgende Abkürzungen gebräuchlich: »Aberlin« für Albre cht; »Gall« für Gallus; »Jäcklin« für Jakob; »Poley« für Pelagius; »Rome y« für Remigius; »Theiss« für Matthäus und »Vester« für Sylvester.
Name
Hans /Giger/
Type
also known as
Given names
Hans
Surname
Giger
Citation details: A 489 U 524
Date of entry in original source: November 17, 1472
Quality of data: primary evidence
Name
Hans /Gyger/
Given names
Hans
Surname
Gyger
Citation details: Seite 168
Date of entry in original source: November 1, 2000
Quality of data: secondary evidence

3). Schuldverschreibung der Gemeinde Merklíngen (A 489, U 411, vo m 4. April 1469). Unter dem gleichen Datum und mit den gleichen 4 Zeugen stellen Schulthei ss, Richter und Gemeinde von Merklingen auch eine Schuldverschreibung au s. Die Schuld soll in 5 Zielern von je 80 Gulden rheinischer Währung jew eils auf St. Georgen Tag (23. April) bezahlt werden, erstmals im Jahre 1 470. Die Gemeinde Merklingen hatte also das nötige Bargeld nicht zur Ver fügung. Von besonderem Interesse sind für uns hier die vielen Zeugen von Merklin gen: Zunächst der Schultheiss Hans „Gyger“ (Geiger) und die 12 Richter: Bernhart Reinhart, Hans Olpp, Hans Stahel, Conrad Kuppenheimer,Jacob Hil pbrand, Hans Kessman, Henslin Pfefflin, Langhans (Hans Lang), Hans Weber , Conrad Pfefflin, Hans Vischer und Conrad Grünlin. Wie damals üblich, wurden neben den Richtern auch Vertreter der Gemeind e zugezogen, hier zehn: Hans Hess, alt Heinrich Vischer, Michel Vischer, Auberlin Wyck (Weik), O swald Eckhart, Auberlin Pfefflin, Cuntzlis Henslin, Peter Dügelin, Han s Sontag und Bernhad Vischer.

Birth calculated 1448 38

Death of a parent<Nebel I> Geiger
calculated 1465 (aged 17 years)
Occupation
Schultheiss; der alte Schultheiß
between 1469 and 1472 (aged 24 years)
Citation details: A 489 U 524
Date of entry in original source: November 17, 1472
Quality of data: primary evidence
Citation details: Seite 168
Date of entry in original source: November 1, 2000
Quality of data: secondary evidence

3). Schuldverschreibung der Gemeinde Merklíngen (A 489, U 411, vo m 4. April 1469). Unter dem gleichen Datum und mit den gleichen 4 Zeugen stellen Schulthei ss, Richter und Gemeinde von Merklingen auch eine Schuldverschreibung au s. Die Schuld soll in 5 Zielern von je 80 Gulden rheinischer Währung jew eils auf St. Georgen Tag (23. April) bezahlt werden, erstmals im Jahre 1 470. Die Gemeinde Merklingen hatte also das nötige Bargeld nicht zur Ver fügung. Von besonderem Interesse sind für uns hier die vielen Zeugen von Merklin gen: Zunächst der Schultheiss Hans „Gyger“ (Geiger) und die 12 Richter: Bernhart Reinhart, Hans Olpp, Hans Stahel, Conrad Kuppenheimer,Jacob Hil pbrand, Hans Kessman, Henslin Pfefflin, Langhans (Hans Lang), Hans Weber , Conrad Pfefflin, Hans Vischer und Conrad Grünlin. Wie damals üblich, wurden neben den Richtern auch Vertreter der Gemeind e zugezogen, hier zehn: Hans Hess, alt Heinrich Vischer, Michel Vischer, Auberlin Wyck (Weik), O swald Eckhart, Auberlin Pfefflin, Cuntzlis Henslin, Peter Dügelin, Han s Sontag und Bernhad Vischer.

1472 November 17 (Dinstag nach St. Martis tag)

Siegler: Hans Giger, der alte Schultheiß zu Merklingen.

MarriageView this family
calculated 1473 (aged 25 years)
Birth of a sonMichel Geiger
calculated 1482 (aged 34 years)
Occupation
Richter
1484 (aged 36 years)
Citation details: A 489 U 548
Date of entry in original source: January 30, 1484
Quality of data: primary evidence
Residence between 1476 and 1485 (aged 37 years)
Citation details: Seite 171
Date of entry in original source: November 1, 2000
Quality of data: secondary evidence

Liste der 19 erblichen Höfe (1476 bis 1485). In der Zeitspanne zwischen 1476 und 1483 hat das Kloster insgesamt 19 er bliche Höfe geschaffen, teils durch Übernahme und teils durch Halbierun g von bestehenden Höfen, und durch neue Erblehensbriefe bestätigt. In diesen Briefen sind jeweils die jährlichen Gülten, gemessen in Merkli nger Mess, in abgekürzter Form erwähnt. So bedeutet (1/26/8) eine halbj ährliche Abgabe von 1 Malter Roggen, 26 Malter Dinkel und 8 Malter Haber . Die Anzahl der zugehörigen Morgen eines Hofs lässt sich aus den Urkund en zeilenweise abzählen. Im Folgenden sind die Pächter um 1480 aufgeführt, allerdings nicht in ge nauer chronologischer Reihenfolge:

Henslin Pfefflin hat der Spenlerin Hof, der erst 1451 an das Kloste r gekommen war. Jahrgült (1/26/8) Hans Stahel, vormals mit Bernhard Reinhard, hat einen ganzen Hof, mi t etwa 92 Morgen Acker und Wiesen. Jahrgült (4/§0/20) Hans Gluning besitzt einen Hof, genannt von altersher „des Gluning s Hof“. Jahrgült (2/26/10) Lorenz Wick (Weik) besitzt einen halben Hof, den Andreas Schenk seli g inne gehabt und gebauet. Jahrgült (2/20/10) Conlin Pfefflin hat einen halben Hof, den Cunrat Fronmeyger vor Zytte n inngehabt. Jahrgült (1/20/8) Peter Dugellin hat einen ganzen Hof mit Schmid Mathis geteilt. Jahrg ült(1/Z0/10) Bernhard Reinhard hat einen ganzen Hof mit Hans Renz geteilt. Jahrgül t (2/26/10) Henslin Cunlis, Betha Cunlis sel. Sohn hat einen halben Hof, den al t Henslin Huglin zuvor gebuwet und Conrad Fürst dann geteilt hat. Jahrg ült (2/21/10) Hans Geiger hat einen halben Hof, den der alt Hess zuvor inngehabt un d gebuwet hat. Jahrgült (1/22/10)

Death after 1485 (aged 37 years)
Family with parents
parent
14101465
Birth: calculated 1410Merklingen (-1818)
Death: calculated 1465Merklingen (-1818)
Marriage Marriagecalculated 1440Merklingen (-1818)
1 year
elder sibling
14401495
Birth: calculated 1440 30Merklingen (-1818)
Death: calculated 1495Merklingen (-1818)
9 years
himself
14481485
Birth: calculated 1448 38
Death: after 1485Merklingen (-1818)
Hans Geiger + … …
himself
14481485
Birth: calculated 1448 38
Death: after 1485Merklingen (-1818)
Marriage Marriagecalculated 1473Merklingen (-1818)
10 years
son
14821525
Birth: calculated 1482 34Merklingen (-1818)
Death: between 1519 and 1525Merklingen (-1818)
OccupationArchiv: Hauptstaatsarchiv Stuttgart
Citation details: A 489 U 524
Date of entry in original source: November 17, 1472
Quality of data: primary evidence
OccupationBuch: Zur Geschichte von Merklingen a. d. Würm
Citation details: Seite 168
Date of entry in original source: November 1, 2000
Quality of data: secondary evidence

3). Schuldverschreibung der Gemeinde Merklíngen (A 489, U 411, vo m 4. April 1469). Unter dem gleichen Datum und mit den gleichen 4 Zeugen stellen Schulthei ss, Richter und Gemeinde von Merklingen auch eine Schuldverschreibung au s. Die Schuld soll in 5 Zielern von je 80 Gulden rheinischer Währung jew eils auf St. Georgen Tag (23. April) bezahlt werden, erstmals im Jahre 1 470. Die Gemeinde Merklingen hatte also das nötige Bargeld nicht zur Ver fügung. Von besonderem Interesse sind für uns hier die vielen Zeugen von Merklin gen: Zunächst der Schultheiss Hans „Gyger“ (Geiger) und die 12 Richter: Bernhart Reinhart, Hans Olpp, Hans Stahel, Conrad Kuppenheimer,Jacob Hil pbrand, Hans Kessman, Henslin Pfefflin, Langhans (Hans Lang), Hans Weber , Conrad Pfefflin, Hans Vischer und Conrad Grünlin. Wie damals üblich, wurden neben den Richtern auch Vertreter der Gemeind e zugezogen, hier zehn: Hans Hess, alt Heinrich Vischer, Michel Vischer, Auberlin Wyck (Weik), O swald Eckhart, Auberlin Pfefflin, Cuntzlis Henslin, Peter Dügelin, Han s Sontag und Bernhad Vischer.

OccupationArchiv: Hauptstaatsarchiv Stuttgart
Citation details: A 489 U 548
Date of entry in original source: January 30, 1484
Quality of data: primary evidence
ResidenceBuch: Zur Geschichte von Merklingen a. d. Würm
Citation details: Seite 171
Date of entry in original source: November 1, 2000
Quality of data: secondary evidence

Liste der 19 erblichen Höfe (1476 bis 1485). In der Zeitspanne zwischen 1476 und 1483 hat das Kloster insgesamt 19 er bliche Höfe geschaffen, teils durch Übernahme und teils durch Halbierun g von bestehenden Höfen, und durch neue Erblehensbriefe bestätigt. In diesen Briefen sind jeweils die jährlichen Gülten, gemessen in Merkli nger Mess, in abgekürzter Form erwähnt. So bedeutet (1/26/8) eine halbj ährliche Abgabe von 1 Malter Roggen, 26 Malter Dinkel und 8 Malter Haber . Die Anzahl der zugehörigen Morgen eines Hofs lässt sich aus den Urkund en zeilenweise abzählen. Im Folgenden sind die Pächter um 1480 aufgeführt, allerdings nicht in ge nauer chronologischer Reihenfolge:

Henslin Pfefflin hat der Spenlerin Hof, der erst 1451 an das Kloste r gekommen war. Jahrgült (1/26/8) Hans Stahel, vormals mit Bernhard Reinhard, hat einen ganzen Hof, mi t etwa 92 Morgen Acker und Wiesen. Jahrgült (4/§0/20) Hans Gluning besitzt einen Hof, genannt von altersher „des Gluning s Hof“. Jahrgült (2/26/10) Lorenz Wick (Weik) besitzt einen halben Hof, den Andreas Schenk seli g inne gehabt und gebauet. Jahrgült (2/20/10) Conlin Pfefflin hat einen halben Hof, den Cunrat Fronmeyger vor Zytte n inngehabt. Jahrgült (1/20/8) Peter Dugellin hat einen ganzen Hof mit Schmid Mathis geteilt. Jahrg ült(1/Z0/10) Bernhard Reinhard hat einen ganzen Hof mit Hans Renz geteilt. Jahrgül t (2/26/10) Henslin Cunlis, Betha Cunlis sel. Sohn hat einen halben Hof, den al t Henslin Huglin zuvor gebuwet und Conrad Fürst dann geteilt hat. Jahrg ült (2/21/10) Hans Geiger hat einen halben Hof, den der alt Hess zuvor inngehabt un d gebuwet hat. Jahrgült (1/22/10)

NameArchiv: Hauptstaatsarchiv Stuttgart
Citation details: A 489 U 542
Date of entry in original source: November 12, 1477
Quality of data: primary evidence
NameArchiv: Hauptstaatsarchiv Stuttgart
Citation details: A 54 a St. 53
Date of entry in original source: 1525
Quality of data: primary evidence

Landesarchiv Baden-Württemberg Hauptstaatsarchiv Stuttgart

Aus Bestand: A 54 a Steuerlisten / 1470-1545, 1607 III. Herdstättenlisten von Klöstern aus dem Jahre 1525

Einordnung des Bestands: Altwürttembergisches Archiv Auslesebestände über die Landesverwaltung, Kabinett und Hofbehörden / 14 05-1806 Wirtschaft und Finanzen

Bestellsignatur: A 54 a St. 53 Archivischer Identifikator: 1-1321272 Permalink: http://www.landesarchiv-bw.de/plink/?f=1-1321272 Archivalienart: Amtsbücher Titel: Kl. Herrenalb Laufzeit: 1525 Orte: Herrenalb = Bad Herrenalb CW; Kloster, Herdstättenliste 1525 Stichworte: Herrenalb = Bad Herrenalb CW; Kloster, Herdstättenliste 1525 Digitalisate: 27

Anschlag von Häusern und Gesessen in Merklingen, 1525.

Im Jahre 1525 wurde in vielen Württembergische Dörfern und so auch in Me rklingen ein »Anschlag von Hüsern und Gesessen« erstellt, von der damali gen österreichischen Regierung veranlasst. Ein »gesess« konnte ein ganzes Haus oder auch nur ein Hausteil, eine Woh nung sein. Im »Anschlag« wurde der Wert eines Gesässes in Gulden geschät zt. Die überlieferte Gesässliste von Merklingen von 1525 umfasst 6 Seite n. Insgesamt hatte Merklingen damals 111 selbstständige Gesässe. Die »Träge r« oder Inhaber setzen sich aus 86 Männern, 21 Witwen oder ledigen Fraue n und 4 minderjährigen Kindern zusammen. Der geschätzte Wert der Gesäss e lag zwischen 5 und 200 fl., durchschnittlich um 35 fl. Nur 4 Gesässe waren 100 oder mehr Gulden wert:

  • Conlin Gaussen's Kinder 100 fl.
  • Der alte Amtmann 120 fl
  • Xander Krauss und Lienhart Mütschelin, Schultheiss je 100 fl. 6 Personen waren unter der Rublik »hat nichts« aufgeführt, darunter ei n Müllersknecht und ein »fremder Schneider« auf der Wanderschaft. Bei dem damaligen Kinderreichtum und auch wegen der Zugehörigkeit von äl teren Leuten zu einer Familie kann man etwa 5 Mitglieder pro Gesäss anne hmen. So kommt man auf eine damalige Einwohnerzahl von 500 bis 600 Mensc hen. Diese Gesässliste gibt inbesondere Auskunft über die damalige Familienna men und ihre Häufigkeit. Am Häufigsten kommen vor: Geiger (7×), Hess (4), Mütschelin (11), Olpp (5), Pfefflin (10). Namen m it 3 Nennungen, Bron (Braun), Hiltbrand, Renhart, Vischer und Weik. Mi t 2 Nennungen: Dirr, Grönninger, Keck, Kruss (Kraus), Langhans,Mayer, Ni ethammer, Röcklin, Ryss, Schmid, Stahel (Stahl) und Wagner. Bei Vornamen sind folgende Abkürzungen gebräuchlich: »Aberlin« für Albre cht; »Gall« für Gallus; »Jäcklin« für Jakob; »Poley« für Pelagius; »Rome y« für Remigius; »Theiss« für Matthäus und »Vester« für Sylvester.
NameArchiv: Hauptstaatsarchiv Stuttgart
Citation details: A 489 U 524
Date of entry in original source: November 17, 1472
Quality of data: primary evidence
NameBuch: Zur Geschichte von Merklingen a. d. Würm
Citation details: Seite 168
Date of entry in original source: November 1, 2000
Quality of data: secondary evidence

3). Schuldverschreibung der Gemeinde Merklíngen (A 489, U 411, vo m 4. April 1469). Unter dem gleichen Datum und mit den gleichen 4 Zeugen stellen Schulthei ss, Richter und Gemeinde von Merklingen auch eine Schuldverschreibung au s. Die Schuld soll in 5 Zielern von je 80 Gulden rheinischer Währung jew eils auf St. Georgen Tag (23. April) bezahlt werden, erstmals im Jahre 1 470. Die Gemeinde Merklingen hatte also das nötige Bargeld nicht zur Ver fügung. Von besonderem Interesse sind für uns hier die vielen Zeugen von Merklin gen: Zunächst der Schultheiss Hans „Gyger“ (Geiger) und die 12 Richter: Bernhart Reinhart, Hans Olpp, Hans Stahel, Conrad Kuppenheimer,Jacob Hil pbrand, Hans Kessman, Henslin Pfefflin, Langhans (Hans Lang), Hans Weber , Conrad Pfefflin, Hans Vischer und Conrad Grünlin. Wie damals üblich, wurden neben den Richtern auch Vertreter der Gemeind e zugezogen, hier zehn: Hans Hess, alt Heinrich Vischer, Michel Vischer, Auberlin Wyck (Weik), O swald Eckhart, Auberlin Pfefflin, Cuntzlis Henslin, Peter Dügelin, Han s Sontag und Bernhad Vischer.

SourceArchiv: Hauptstaatsarchiv Stuttgart
Citation details: A 489 U 524
Date of entry in original source: November 17, 1472
Quality of data: primary evidence

Hauptstaatsarchiv Stuttgart

Konrad-Adenauer-Straße 4 D-70173 Stuttgart Telefon: 0711/212-4335 Telefax: 0711/212-4360 E-Mail: hstastuttgart@la-bw.de

Die Abteilung Hauptstaatsarchiv Stuttgart ist Ministerialarchiv des Land es Baden-Württemberg und Archiv der ehemaligen württembergischen Zentral behörden. Die dort zugängliche Überlieferung reicht bis ins 8. Jahrhunde rt zurück. Bis 1806 umfasst sie die Unterlagen aller württembergischer B ehörden, dazu kommen die Archive der am Anfang des 19. Jahrhunderts ange fallenen geistlichen und weltlichen Herrschaften sowie der Städte im süd lichen Landesteil. Als Ministerialarchiv des Landes übernimmt das Haupts taatsarchiv heute die Unterlagen der obersten Landesbehörden (Ministerie n), denen bleibender Wert zukommt, und macht sie der Forschung wie dem i nteressierten Bürger zugänglich. Damit ist das Hauptstaatsarchiv eine un ersetzbare Schatzkammer der württembergischen und der neueren baden-würt tembergischen Geschichte und zugleich modernes Dienstleistungszentrum f ür die Landesverwaltung und alle historisch interessierten Bürger. Die U nterlagen der Staatsbehörden werden durch ergänzende Überlieferungen nic htstaatlicher Herkunft und Sammlungen ergänzt. Dazu zählen vor allem di e Nachlässe von Politikern wie der Ministerpräsidenten Reinhold Maier un d Gebhard Müller, aber zum Beispiel auch das Material der Europa-, Bunde stags- und Landtagswahlen seit 1952. Besonders zu erwähnen ist auch da s Audiovisuelle Archiv, das Film- und Tondokumente archiviert, erschlie ßt und Interessierten nutzbar macht. Besondere Bedeutung kommt auch de m ehemaligen württembergischen Heeresarchiv zu.

Einen ersten Einblick in die Vielfalt der im Hauptstaatsarchiv verwahrte n Unterlagen gewährt die ständige Ausstellung "Spuren menschlichen Wolle ns, Handelns und Erleidens".

Durch die Lage an der Kulturmeile Stuttgarts erhält das Hauptstaatsarchi v ein besonderes Profil. Ihr Grundstein von 1965 liegt in seinem Unterge schoss. Als Schaufenster des Landesarchivs Baden-Württemberg in der Land eshauptstadt zeigt das Hauptstaatsarchiv in seinem Foyer ständig wechsel nde thematische Präsentationen und Ausstellungen. Das Haus beteiligt sic h unter anderem an der langen Nacht der Museen und pflegt die Zusammenar beit mit zahlreichen Kulturinstitutionen in der Landeshauptstadt und wei t darüber hinaus, wie zum Beispiel im Rahmen der Französischen Woche. Z u seinem festen Programm gehören Führungen und Veranstaltungen für besti mmte Zielgruppen wie Studierende und Schüler.

Auch der virtuelle Zugriff außerhalb des Lesesaals auf die Bestände de s Hauptstaatsarchivs gewinnt immer größere Bedeutung: Die Nachfrage nac h seinen Internet-Angeboten ist bemerkenswert, wie etwa bei den "Württem bergischen Regesten" oder der digitalisierten "Wasserzeichensammlung Pic card", der weltweit größten und bedeutendsten Sammlung ihrer Art.

SourceArchiv: Hauptstaatsarchiv Stuttgart
Citation details: A 489 U 542
Date of entry in original source: November 12, 1477
Quality of data: primary evidence

Hauptstaatsarchiv Stuttgart

Konrad-Adenauer-Straße 4 D-70173 Stuttgart Telefon: 0711/212-4335 Telefax: 0711/212-4360 E-Mail: hstastuttgart@la-bw.de

Die Abteilung Hauptstaatsarchiv Stuttgart ist Ministerialarchiv des Land es Baden-Württemberg und Archiv der ehemaligen württembergischen Zentral behörden. Die dort zugängliche Überlieferung reicht bis ins 8. Jahrhunde rt zurück. Bis 1806 umfasst sie die Unterlagen aller württembergischer B ehörden, dazu kommen die Archive der am Anfang des 19. Jahrhunderts ange fallenen geistlichen und weltlichen Herrschaften sowie der Städte im süd lichen Landesteil. Als Ministerialarchiv des Landes übernimmt das Haupts taatsarchiv heute die Unterlagen der obersten Landesbehörden (Ministerie n), denen bleibender Wert zukommt, und macht sie der Forschung wie dem i nteressierten Bürger zugänglich. Damit ist das Hauptstaatsarchiv eine un ersetzbare Schatzkammer der württembergischen und der neueren baden-würt tembergischen Geschichte und zugleich modernes Dienstleistungszentrum f ür die Landesverwaltung und alle historisch interessierten Bürger. Die U nterlagen der Staatsbehörden werden durch ergänzende Überlieferungen nic htstaatlicher Herkunft und Sammlungen ergänzt. Dazu zählen vor allem di e Nachlässe von Politikern wie der Ministerpräsidenten Reinhold Maier un d Gebhard Müller, aber zum Beispiel auch das Material der Europa-, Bunde stags- und Landtagswahlen seit 1952. Besonders zu erwähnen ist auch da s Audiovisuelle Archiv, das Film- und Tondokumente archiviert, erschlie ßt und Interessierten nutzbar macht. Besondere Bedeutung kommt auch de m ehemaligen württembergischen Heeresarchiv zu.

Einen ersten Einblick in die Vielfalt der im Hauptstaatsarchiv verwahrte n Unterlagen gewährt die ständige Ausstellung "Spuren menschlichen Wolle ns, Handelns und Erleidens".

Durch die Lage an der Kulturmeile Stuttgarts erhält das Hauptstaatsarchi v ein besonderes Profil. Ihr Grundstein von 1965 liegt in seinem Unterge schoss. Als Schaufenster des Landesarchivs Baden-Württemberg in der Land eshauptstadt zeigt das Hauptstaatsarchiv in seinem Foyer ständig wechsel nde thematische Präsentationen und Ausstellungen. Das Haus beteiligt sic h unter anderem an der langen Nacht der Museen und pflegt die Zusammenar beit mit zahlreichen Kulturinstitutionen in der Landeshauptstadt und wei t darüber hinaus, wie zum Beispiel im Rahmen der Französischen Woche. Z u seinem festen Programm gehören Führungen und Veranstaltungen für besti mmte Zielgruppen wie Studierende und Schüler.

Auch der virtuelle Zugriff außerhalb des Lesesaals auf die Bestände de s Hauptstaatsarchivs gewinnt immer größere Bedeutung: Die Nachfrage nac h seinen Internet-Angeboten ist bemerkenswert, wie etwa bei den "Württem bergischen Regesten" oder der digitalisierten "Wasserzeichensammlung Pic card", der weltweit größten und bedeutendsten Sammlung ihrer Art.

SourceBuch: Zur Geschichte von Merklingen a. d. Würm
Citation details: Seite 168
Date of entry in original source: November 1, 2000
Quality of data: secondary evidence

3). Schuldverschreibung der Gemeinde Merklíngen (A 489, U 411, vo m 4. April 1469). Unter dem gleichen Datum und mit den gleichen 4 Zeugen stellen Schulthei ss, Richter und Gemeinde von Merklingen auch eine Schuldverschreibung au s. Die Schuld soll in 5 Zielern von je 80 Gulden rheinischer Währung jew eils auf St. Georgen Tag (23. April) bezahlt werden, erstmals im Jahre 1 470. Die Gemeinde Merklingen hatte also das nötige Bargeld nicht zur Ver fügung. Von besonderem Interesse sind für uns hier die vielen Zeugen von Merklin gen: Zunächst der Schultheiss Hans „Gyger“ (Geiger) und die 12 Richter: Bernhart Reinhart, Hans Olpp, Hans Stahel, Conrad Kuppenheimer,Jacob Hil pbrand, Hans Kessman, Henslin Pfefflin, Langhans (Hans Lang), Hans Weber , Conrad Pfefflin, Hans Vischer und Conrad Grünlin. Wie damals üblich, wurden neben den Richtern auch Vertreter der Gemeind e zugezogen, hier zehn: Hans Hess, alt Heinrich Vischer, Michel Vischer, Auberlin Wyck (Weik), O swald Eckhart, Auberlin Pfefflin, Cuntzlis Henslin, Peter Dügelin, Han s Sontag und Bernhad Vischer.

SourceBuch: Zur Geschichte von Merklingen a. d. Würm
Citation details: Seite 189-191
Date of entry in original source: November 1, 2000
Quality of data: secondary evidence

Anschlag von Häusern und Gesessen in Merklingen, 1525.

Im Jahre 1525 wurde in vielen Württembergische Dörfern und so auch in Me rklingen ein »Anschlag von Hüsern und Gesessen« erstellt, von der damali gen österreichischen Regierung veranlasst. Ein »gesess« konnte ein ganzes Haus oder auch nur ein Hausteil, eine Woh nung sein. Im »Anschlag« wurde der Wert eines Gesässes in Gulden geschät zt. Die überlieferte Gesässliste von Merklingen von 1525 umfasst 6 Seite n. Insgesamt hatte Merklingen damals 111 selbstständige Gesässe. Die »Träge r« oder Inhaber setzen sich aus 86 Männern, 21 Witwen oder ledigen Fraue n und 4 minderjährigen Kindern zusammen. Der geschätzte Wert der Gesäss e lag zwischen 5 und 200 fl., durchschnittlich um 35 fl. Nur 4 Gesässe waren 100 oder mehr Gulden wert:

  • Conlin Gaussen's Kinder 100 fl.
  • Der alte Amtmann 120 fl
  • Xander Krauss und Lienhart Mütschelin, Schultheiss je 100 fl. 6 Personen waren unter der Rublik »hat nichts« aufgeführt, darunter ei n Müllersknecht und ein »fremder Schneider« auf der Wanderschaft. Bei dem damaligen Kinderreichtum und auch wegen der Zugehörigkeit von äl teren Leuten zu einer Familie kann man etwa 5 Mitglieder pro Gesäss anne hmen. So kommt man auf eine damalige Einwohnerzahl von 500 bis 600 Mensc hen. Diese Gesässliste gibt inbesondere Auskunft über die damalige Familienna men und ihre Häufigkeit. Am Häufigsten kommen vor: Geiger (7×), Hess (4), Mütschelin (11), Olpp (5), Pfefflin (10). Namen m it 3 Nennungen, Bron (Braun), Hiltbrand, Renhart, Vischer und Weik. Mi t 2 Nennungen: Dirr, Grönninger, Keck, Kruss (Kraus), Langhans,Mayer, Ni ethammer, Röcklin, Ryss, Schmid, Stahel (Stahl) und Wagner. Bei Vornamen sind folgende Abkürzungen gebräuchlich: »Aberlin« für Albre cht; »Gall« für Gallus; »Jäcklin« für Jakob; »Poley« für Pelagius; »Rome y« für Remigius; »Theiss« für Matthäus und »Vester« für Sylvester.
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1472 November 17 (Dinstag nach St. Martis tag)

Siegler: Hans Giger, der alte Schultheiß zu Merklingen.

OccupationView

3). Schuldverschreibung der Gemeinde Merklíngen (A 489, U 411, vo m 4. April 1469). Unter dem gleichen Datum und mit den gleichen 4 Zeugen stellen Schulthei ss, Richter und Gemeinde von Merklingen auch eine Schuldverschreibung au s. Die Schuld soll in 5 Zielern von je 80 Gulden rheinischer Währung jew eils auf St. Georgen Tag (23. April) bezahlt werden, erstmals im Jahre 1 470. Die Gemeinde Merklingen hatte also das nötige Bargeld nicht zur Ver fügung. Von besonderem Interesse sind für uns hier die vielen Zeugen von Merklin gen: Zunächst der Schultheiss Hans „Gyger“ (Geiger) und die 12 Richter: Bernhart Reinhart, Hans Olpp, Hans Stahel, Conrad Kuppenheimer,Jacob Hil pbrand, Hans Kessman, Henslin Pfefflin, Langhans (Hans Lang), Hans Weber , Conrad Pfefflin, Hans Vischer und Conrad Grünlin. Wie damals üblich, wurden neben den Richtern auch Vertreter der Gemeind e zugezogen, hier zehn: Hans Hess, alt Heinrich Vischer, Michel Vischer, Auberlin Wyck (Weik), O swald Eckhart, Auberlin Pfefflin, Cuntzlis Henslin, Peter Dügelin, Han s Sontag und Bernhad Vischer.

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Liste der 19 erblichen Höfe (1476 bis 1485). In der Zeitspanne zwischen 1476 und 1483 hat das Kloster insgesamt 19 er bliche Höfe geschaffen, teils durch Übernahme und teils durch Halbierun g von bestehenden Höfen, und durch neue Erblehensbriefe bestätigt. In diesen Briefen sind jeweils die jährlichen Gülten, gemessen in Merkli nger Mess, in abgekürzter Form erwähnt. So bedeutet (1/26/8) eine halbj ährliche Abgabe von 1 Malter Roggen, 26 Malter Dinkel und 8 Malter Haber . Die Anzahl der zugehörigen Morgen eines Hofs lässt sich aus den Urkund en zeilenweise abzählen. Im Folgenden sind die Pächter um 1480 aufgeführt, allerdings nicht in ge nauer chronologischer Reihenfolge:

Henslin Pfefflin hat der Spenlerin Hof, der erst 1451 an das Kloste r gekommen war. Jahrgült (1/26/8) Hans Stahel, vormals mit Bernhard Reinhard, hat einen ganzen Hof, mi t etwa 92 Morgen Acker und Wiesen. Jahrgült (4/§0/20) Hans Gluning besitzt einen Hof, genannt von altersher „des Gluning s Hof“. Jahrgült (2/26/10) Lorenz Wick (Weik) besitzt einen halben Hof, den Andreas Schenk seli g inne gehabt und gebauet. Jahrgült (2/20/10) Conlin Pfefflin hat einen halben Hof, den Cunrat Fronmeyger vor Zytte n inngehabt. Jahrgült (1/20/8) Peter Dugellin hat einen ganzen Hof mit Schmid Mathis geteilt. Jahrg ült(1/Z0/10) Bernhard Reinhard hat einen ganzen Hof mit Hans Renz geteilt. Jahrgül t (2/26/10) Henslin Cunlis, Betha Cunlis sel. Sohn hat einen halben Hof, den al t Henslin Huglin zuvor gebuwet und Conrad Fürst dann geteilt hat. Jahrg ült (2/21/10) Hans Geiger hat einen halben Hof, den der alt Hess zuvor inngehabt un d gebuwet hat. Jahrgült (1/22/10)

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Landesarchiv Baden-Württemberg Hauptstaatsarchiv Stuttgart

Aus Bestand: A 54 a Steuerlisten / 1470-1545, 1607 III. Herdstättenlisten von Klöstern aus dem Jahre 1525

Einordnung des Bestands: Altwürttembergisches Archiv Auslesebestände über die Landesverwaltung, Kabinett und Hofbehörden / 14 05-1806 Wirtschaft und Finanzen

Bestellsignatur: A 54 a St. 53 Archivischer Identifikator: 1-1321272 Permalink: http://www.landesarchiv-bw.de/plink/?f=1-1321272 Archivalienart: Amtsbücher Titel: Kl. Herrenalb Laufzeit: 1525 Orte: Herrenalb = Bad Herrenalb CW; Kloster, Herdstättenliste 1525 Stichworte: Herrenalb = Bad Herrenalb CW; Kloster, Herdstättenliste 1525 Digitalisate: 27

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Anschlag von Häusern und Gesessen in Merklingen, 1525.

Im Jahre 1525 wurde in vielen Württembergische Dörfern und so auch in Me rklingen ein »Anschlag von Hüsern und Gesessen« erstellt, von der damali gen österreichischen Regierung veranlasst. Ein »gesess« konnte ein ganzes Haus oder auch nur ein Hausteil, eine Woh nung sein. Im »Anschlag« wurde der Wert eines Gesässes in Gulden geschät zt. Die überlieferte Gesässliste von Merklingen von 1525 umfasst 6 Seite n. Insgesamt hatte Merklingen damals 111 selbstständige Gesässe. Die »Träge r« oder Inhaber setzen sich aus 86 Männern, 21 Witwen oder ledigen Fraue n und 4 minderjährigen Kindern zusammen. Der geschätzte Wert der Gesäss e lag zwischen 5 und 200 fl., durchschnittlich um 35 fl. Nur 4 Gesässe waren 100 oder mehr Gulden wert:

  • Conlin Gaussen's Kinder 100 fl.
  • Der alte Amtmann 120 fl
  • Xander Krauss und Lienhart Mütschelin, Schultheiss je 100 fl. 6 Personen waren unter der Rublik »hat nichts« aufgeführt, darunter ei n Müllersknecht und ein »fremder Schneider« auf der Wanderschaft. Bei dem damaligen Kinderreichtum und auch wegen der Zugehörigkeit von äl teren Leuten zu einer Familie kann man etwa 5 Mitglieder pro Gesäss anne hmen. So kommt man auf eine damalige Einwohnerzahl von 500 bis 600 Mensc hen. Diese Gesässliste gibt inbesondere Auskunft über die damalige Familienna men und ihre Häufigkeit. Am Häufigsten kommen vor: Geiger (7×), Hess (4), Mütschelin (11), Olpp (5), Pfefflin (10). Namen m it 3 Nennungen, Bron (Braun), Hiltbrand, Renhart, Vischer und Weik. Mi t 2 Nennungen: Dirr, Grönninger, Keck, Kruss (Kraus), Langhans,Mayer, Ni ethammer, Röcklin, Ryss, Schmid, Stahel (Stahl) und Wagner. Bei Vornamen sind folgende Abkürzungen gebräuchlich: »Aberlin« für Albre cht; »Gall« für Gallus; »Jäcklin« für Jakob; »Poley« für Pelagius; »Rome y« für Remigius; »Theiss« für Matthäus und »Vester« für Sylvester.
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3). Schuldverschreibung der Gemeinde Merklíngen (A 489, U 411, vo m 4. April 1469). Unter dem gleichen Datum und mit den gleichen 4 Zeugen stellen Schulthei ss, Richter und Gemeinde von Merklingen auch eine Schuldverschreibung au s. Die Schuld soll in 5 Zielern von je 80 Gulden rheinischer Währung jew eils auf St. Georgen Tag (23. April) bezahlt werden, erstmals im Jahre 1 470. Die Gemeinde Merklingen hatte also das nötige Bargeld nicht zur Ver fügung. Von besonderem Interesse sind für uns hier die vielen Zeugen von Merklin gen: Zunächst der Schultheiss Hans „Gyger“ (Geiger) und die 12 Richter: Bernhart Reinhart, Hans Olpp, Hans Stahel, Conrad Kuppenheimer,Jacob Hil pbrand, Hans Kessman, Henslin Pfefflin, Langhans (Hans Lang), Hans Weber , Conrad Pfefflin, Hans Vischer und Conrad Grünlin. Wie damals üblich, wurden neben den Richtern auch Vertreter der Gemeind e zugezogen, hier zehn: Hans Hess, alt Heinrich Vischer, Michel Vischer, Auberlin Wyck (Weik), O swald Eckhart, Auberlin Pfefflin, Cuntzlis Henslin, Peter Dügelin, Han s Sontag und Bernhad Vischer.

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3). Schuldverschreibung der Gemeinde Merklíngen (A 489, U 411, vo m 4. April 1469). Unter dem gleichen Datum und mit den gleichen 4 Zeugen stellen Schulthei ss, Richter und Gemeinde von Merklingen auch eine Schuldverschreibung au s. Die Schuld soll in 5 Zielern von je 80 Gulden rheinischer Währung jew eils auf St. Georgen Tag (23. April) bezahlt werden, erstmals im Jahre 1 470. Die Gemeinde Merklingen hatte also das nötige Bargeld nicht zur Ver fügung. Von besonderem Interesse sind für uns hier die vielen Zeugen von Merklin gen: Zunächst der Schultheiss Hans „Gyger“ (Geiger) und die 12 Richter: Bernhart Reinhart, Hans Olpp, Hans Stahel, Conrad Kuppenheimer,Jacob Hil pbrand, Hans Kessman, Henslin Pfefflin, Langhans (Hans Lang), Hans Weber , Conrad Pfefflin, Hans Vischer und Conrad Grünlin. Wie damals üblich, wurden neben den Richtern auch Vertreter der Gemeind e zugezogen, hier zehn: Hans Hess, alt Heinrich Vischer, Michel Vischer, Auberlin Wyck (Weik), O swald Eckhart, Auberlin Pfefflin, Cuntzlis Henslin, Peter Dügelin, Han s Sontag und Bernhad Vischer.

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Anschlag von Häusern und Gesessen in Merklingen, 1525.

Im Jahre 1525 wurde in vielen Württembergische Dörfern und so auch in Me rklingen ein »Anschlag von Hüsern und Gesessen« erstellt, von der damali gen österreichischen Regierung veranlasst. Ein »gesess« konnte ein ganzes Haus oder auch nur ein Hausteil, eine Woh nung sein. Im »Anschlag« wurde der Wert eines Gesässes in Gulden geschät zt. Die überlieferte Gesässliste von Merklingen von 1525 umfasst 6 Seite n. Insgesamt hatte Merklingen damals 111 selbstständige Gesässe. Die »Träge r« oder Inhaber setzen sich aus 86 Männern, 21 Witwen oder ledigen Fraue n und 4 minderjährigen Kindern zusammen. Der geschätzte Wert der Gesäss e lag zwischen 5 und 200 fl., durchschnittlich um 35 fl. Nur 4 Gesässe waren 100 oder mehr Gulden wert:

  • Conlin Gaussen's Kinder 100 fl.
  • Der alte Amtmann 120 fl
  • Xander Krauss und Lienhart Mütschelin, Schultheiss je 100 fl. 6 Personen waren unter der Rublik »hat nichts« aufgeführt, darunter ei n Müllersknecht und ein »fremder Schneider« auf der Wanderschaft. Bei dem damaligen Kinderreichtum und auch wegen der Zugehörigkeit von äl teren Leuten zu einer Familie kann man etwa 5 Mitglieder pro Gesäss anne hmen. So kommt man auf eine damalige Einwohnerzahl von 500 bis 600 Mensc hen. Diese Gesässliste gibt inbesondere Auskunft über die damalige Familienna men und ihre Häufigkeit. Am Häufigsten kommen vor: Geiger (7×), Hess (4), Mütschelin (11), Olpp (5), Pfefflin (10). Namen m it 3 Nennungen, Bron (Braun), Hiltbrand, Renhart, Vischer und Weik. Mi t 2 Nennungen: Dirr, Grönninger, Keck, Kruss (Kraus), Langhans,Mayer, Ni ethammer, Röcklin, Ryss, Schmid, Stahel (Stahl) und Wagner. Bei Vornamen sind folgende Abkürzungen gebräuchlich: »Aberlin« für Albre cht; »Gall« für Gallus; »Jäcklin« für Jakob; »Poley« für Pelagius; »Rome y« für Remigius; »Theiss« für Matthäus und »Vester« für Sylvester.